Foto: Haken in Kreis mit Schriftzug Weiterbildung

Checkliste: Individuelle Rahmenbedingungen klären, die passende Weiterbildung wählen

Wer spezifische Kompetenzen für den beruflichen Wiedereinstieg auffrischen oder neu erwerben möchte, findet in dieser Checkliste Hinweise, welche Fragen individuell zu klären sind und was bei der Auswahl des passenden Weiterbildungsangebots hilfreich sein kann.

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Foto: Dozentinnen und Teilnehmerinnen

Qualifizierung : Erfolgreicher Abschluss zur „Assistentin für Haushalts- und Personennahe Dienstleistungen“

13 Frauen haben den Schritt gewagt. Von Januar 2017 bis Juli 2017 haben sie an der Qualifizierung zur „Assistentin für Haushalts- und Personennahe Dienstleistungen“ im Rahmen des Modellprojektes „Perspektive Wiedereinstieg Göttingen“ an der VHS Göttingen Osterode gGmbH, teilgenommen. Rund 80% haben den beruflichen Wiedereinstieg gemeistert. Alle Frauen haben sich während der Fortbildung eine persönliche Perspektive erarbeitet.

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Foto: Frau lernt am Schreibtisch

Teilzeitberufsausbildung: Neue Perspektiven für einen erfolgreichen Einstieg in den Beruf

Ein anerkannter Berufsabschluss ist die beste Basis für einen erfolgreichen Einstieg in den Beruf und eine spätere berufliche Weiterentwicklung. Doch nicht immer lässt sich dieses Ziel auf direktem Weg erreichen. Eine frühzeitige Familiengründung, die Pflege von Angehörigen oder schwierige Lebensumstände können für Brüche in der Berufsbiografie sorgen. Eine Teilzeitberufsausbildung kann in solchen Fällen ein guter Weg sein, um neue Perspektiven zu eröffnen und Potenziale zu entwickeln. Der Leitfaden der Bundesagentur für Arbeit „Chancen bieten – Teilzeitberufsausbildung ermöglichen“ bietet Interessierten sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern umfassende, praxisorientierte Hinweise rund um das Thema Berufsausbildung in Teilzeit.

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Foto: Ärztin mit Mundschutz bei der Arbeit

Mentoring-Programm erleichtert den beruflichen Wiedereinstieg als Arzt oder Ärztin

Die Ärztekammer Schleswig-Holstein unterstützt Ärztinnen und Ärzte durch ein strukturiertes Mentoring-Programm bei der Rückkehr in den Beruf. Erfahrene Kolleginnen oder Kollegen begleiten die Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger über einen längeren Zeitraum und helfen so Hürden im Wiedereinstiegsprozess abzubauen.

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Foto: Frauen und Männer lernen zusammen

Lernpartnerschaften: Gemeinsam lernen - Wissen besser verankern

Wer beruflich wieder einsteigen möchte, startet oft eine neue Lernphase, um fachlich auf den aktuellen Stand zu kommen. Sich dafür einen Lernpartner, eine -partnerin oder eine Lerngruppe zu suchen, kann hilfreich sein: Denn Lernen im Team ist besonders effektiv, motiviert und macht Spaß.

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Banner mit Aufschrift: Weiterbilden Erfolg ist lernbar

(Weiter-)Bildung lohnt sich

Umfragen und Studien belegen: Weiterbildung zahlt sich aus. Beschäftigungs- und Verdienstchancen steigen. Außerdem profitieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Weiterbildungsmaßnahmen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

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Foto: Hörsaal mit Menschen

Qualifikation: Kostenfreie Bildungsangebote nutzen

Online-Kurse belegen, Video-Vorlesungen ansehen und Fachveranstaltungen besuchen: Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger können ein eigenes Bildungsprojekt starten und so mit beruflichem Wissen wieder in Kontakt kommen. Perspektive-wiedereinstieg.de stellt kostenfreie Bildungsangebote vor.

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Foto: Logo der Initiative Zukunftsstarter

Initiative „Zukunftsstarter“: Erstausbildung für Frauen und Männer im Alter von 25 bis 35 Jahren

„Werde Zukunftsstarter!“ Mit dieser Initiative richten sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), die Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Verwaltungsrat der BA an junge Erwachsene mit dem Ziel, sie für den nachträglichen Erwerb eines Berufsabschlusses zu gewinnen. Damit setzen die Kooperationspartner das erfolgreiche Vorgängerprogramm „AusBILDUNG wird was - Spätstarter gesucht“ mit verstärktem Engagement und unter neuem Namen fort.

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Foto: Frau arbeitet am Computer

E-Learning: Elektronisch unterstützte Weiterbildung

Ob mit Lernprogrammen am Computer, mit einer mobilen Applikation auf dem Handy oder einem Online-Angebot im Internet: Berufliche Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger können mit elektronisch unterstützen Weiterbildungsangeboten ihren Lernprozess individuell organisieren und so Weiterbildung und Familie miteinander vereinbaren.

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Foto: Frau arbeitet am Computer mit einem Buch in der Hand

E-Learning: Angebote der Bundesagentur für Arbeit

Die E-Learning-Angebote der Bundesagentur für Arbeit bieten eine breite Auswahl hochwertiger Lernmedien. Sie können rund um die Uhr, bequem vom eigenen Computer aus genutzt werden. Kundinnen und Kunden der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter haben durch die LERNBÖRSE Exklusiv Zugang zu einer umfangreichen Auswahl hochwertiger Lernmedien. Die Themen erstrecken sich von der Allgemeinbildung, über Fremdsprachen bis hin zum Zeitmanagement. Allen anderen Interessierten – auch solchen, die nicht in den  Arbeitsagenturen oder Jobcentern gemeldet sind – stehen E-Learning-Angebote zum Thema Bewerbungstraining offen. Die Vorteile solch computergestützter Lernangebote liegen auf der Hand: Die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten können selbstbestimmt und damit ortsunabhängig und im eigenen Tempo angeeignet werden.

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Return-Taste mit Aufschrift "e-learning"Return-Taste mit Aufschrift "e-learning"

„Perspektive Wiedereinstieg“ – online

Flexibel von zu Hause aus lernen: So lassen sich Familie und Weiterbildung gut vereinbaren. Teilnehmerinnen und Teilnehmern am ESF-Bundesprogramm „Perspektive Wiedereinstieg – Potenziale erschließen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundesagentur für Arbeit (BA), gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), stehen wiedereinstiegsspezifische Online-Kurse zur Verfügung. Das innovative Lernprogramm „Perspektive Wiedereinstieg-Online“ erhielt bereits mehrere Auszeichnungen.

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Foto: Schild Bundesagentiur für Arbeit

Bundesagentur für Arbeit fördert Maßnahmen zur Weiterbildung

Die Agentur für Arbeit fördert eine berufliche Weiterbildung, wenn dadurch die Vermittlungschancen deutlich verbessert und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine dauerhafte Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt erreicht werden kann.

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Foto: Arbeitsraum mit Computerbildschirmen

Portale für Weiter­bildungs­ange­bote im Internet

Es gibt eine Vielzahl von Weiterbildungsangeboten, die für die Qualifizierung im Prozess des beruflichen Wiedereinstiegs interessant sein können. Das perspektive-wiedereinstieg-Redaktionsteam hat eine Auswahl von Internet-Portalen zusammengestellt, die sich für eine gezielte Suche nach Weiterbildungsangeboten eignen.

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Foto: Frau mit Bewerbungsmappe

FAQ: Anerkennung von im Aus­land erworbenen Qualifikationen

Seit dem 1. April 2012 regelt das „Anerkennungsgesetz“, dass Zugewanderte über für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nachvollziehbare und bundesweit möglichst einheitliche Bewertungen von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen verfügen können. Die Neuregelungen umfassen das sogenannte Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz sowie Anpassungen in bereits bestehenden Regelungen auf Bundes- und zunehmend auch auf Landesebene.

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Foto: Bewerbungsmappe und Tageszeitungen

Die meisten ausländischen Berufsabschlüsse werden anerkannt

Wer einen Berufsabschluss im Ausland erworben hat, kann dessen mögliche Anerkennung in Deutschland überprüfen lassen. Im April 2012 legte das Anerkennungsgesetz des Bundes ("Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen") unter anderem einen Rechtsanspruch auf Überprüfung der Gleichwertigkeit des ausländischen Berufsabschlusses fest und verbesserte Verfahren sowie Kriterien dafür. Die Statistik belegt die positive Wirkung des Gesetzes.

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Foto: Schild in Form einer Brille an einer Hauswand

FAQ Meister-BAföG: Mit dem Meistertitel bessere Chancen

Interessante Option für Handwerkerinnen und Handwerker sowie Fachkräfte, die aus der Familienzeit wieder in den Beruf zurückkehren: Das Meister-BAföG fördert unterschiedliche Kurse.

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Foto: Frau liest mit Kind im Park ein Buch

Studieren während der Familien­phase

Um ihre Chancen für einen beruflichen Wiedereinstieg zu verbessern, nutzen einige Frauen und Männer die Familienphase für ein Studium. Ein Fernstudium, ein Teilzeitstudium an der Hochschule oder ein Abendstudium kann es erleichtern, Studium und Familienaufgaben zu vereinbaren.

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Foto: Frauenhände mit Stift und Papierblock auf einem Buch

Fernstudium: Mit einem Hoch­schul­abschluss für den beruf­lichen Wieder­einstieg qualifizieren

Nach einer längeren Familienphase kann eine (Weiter-)Qualifizierung ein wichtiger Baustein für den erfolgreichen beruflichen Wiedereinstieg sein. Ein Fernstudium bietet die Möglichkeit, zeitlich und räumlich flexibel einen (Fach-)Hochschulabschluss zu erlangen – auch für Frauen und Männer ohne Abitur.

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Foto: Logos der Projektträger

„Option Hochschule“: „Groß“ denken, berufliche Karriere langfristig planen

Das Projekt „Option Hochschule“ in den niederrheinischen Kreisen Kleve und Wesel ebnet Menschen nach Familienphasen Wege ins Studium. "Wir wollen Mut machen, eigene Potenziale auszuschöpfen und sich mit einem Studium langfristige Karrieremöglichkeiten zu erarbeiten", sagt Gabriele Coché-Schüer vom Netzwerk W.

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Foto: Frau schreibt auf einem Notizblock

Online studieren: „Medieninformatik“ an der Hochschule Emden/Leer

Wer „online“ studiert, loggt sich am Computer bei seiner Hochschule ein und erhält Studienmaterialien und Aufgaben über das Internet. Auf dieser Plattform tauschen sich die Studierenden auch mit ihren Lehrkräften und Betreuungspersonen sowie untereinander aus. Nur wenige Unterrichtseinheiten pro Veranstaltung sowie die Prüfungen verlangen eine Anwesenheit vor Ort. Zwei Frauen mit Familienaufgaben berichten von ihrem Online-Teilzeit-Studium der Medieninformatik an der Hochschule Emden/Leer.

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Foto: Frau arbeitet mit Mikroskop

Wiedereinstiegsstipendien: Zurück in die Wissenschaft

Deutsche Hochschulen vergeben Stipendien, um den Abschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern, die ihre Promotion oder Habilitation aufgrund einer Familienpause unterbrochen haben und auf diesem Weg die Qualifikation für eine Hochschulprofessur nachholen können.

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Foto: Schild mit Schriftzug Volkshochschule an Hauswand

Weiterbildung: Berufe wandeln sich

Die Globalisierung und die Wissensgesellschaft stellen die Menschen vor große Herausforderungen, die durch den demographischen Wandel noch verstärkt werden: Wissen sowie die Fähigkeit, das erworbene Wissen anzuwenden, müssen durch Lernen ständig angepasst und erweitert werden.

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Foto: Juliane Vees

Beruflicher Wiedereinstieg im ländlichen Raum

Rahmenbedingungen auf dem Lande machen einen beruflichen Wiedereinstieg häufig zu einer besonderen Herausforderung. Der Deutsche LandFrauenverband unterstützt interessierte Frauen und Männer mit Fortbildungsmaßnahmen und setzt sich in Politik und Wirtschaft für eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie für mehr Familienfreundlichkeit vor Ort ein. Perspektive-wiedereinstieg.de sprach mit der Präsidentin des LandFrauenverbandes Württemberg-Hohenzollern, Juliane Vees.

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Foto: Ursula Kriesten

Altenpflegefachkraft: ein Beruf mit Zukunft

Ausgebildete Altenpflegefachkräfte werden bundesweit gesucht - und die Branche wächst weiter. Wer nach einer Familienphase eine neue berufliche Herausforderung sucht, gerne auf ältere Menschen eingeht, Beziehungen aufbaut und sich für gesundheitliche Themen interessiert, für die bzw. den könnte eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft die richtige Wahl ein.

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Foto: Beate Kneer

Interview: Equal-Pay-Beraterin Beate Kneer informiert und berät zum Thema Entgeltgleichheit

Im Jahr 2014 nahm Beate Kneer als eine von 14 Teilnehmerinnen am vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Pilotprojekt des Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv) teil (perspektive-wiedereinstieg.de berichtete) und schloss zwischenzeitlich erfolgreich die Qualifizierung zur Equal-Pay-Beraterin ab. Zwölf Monate danach spricht perspektive-wiedereinstieg.de mit Beate Kneer über ihre Erfahrungen, die sie im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit zu dem gesellschaftlich relevanten Thema Entgeltungleichheit macht.

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Foto: Beate Kneer

Beate Kneer wird Equal-Pay-Beraterin

Gemeinsam mit 13 anderen Frauen nimmt Beate Kneer an einer Ausbildung zur Equal-Pay-Beraterin teil, die der Deutsche LandFrauenverband e.V. anbietet. Im Anschluss möchte die angehende Expertin Interessierte über die Ursachen der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern informieren und Möglichkeiten für Veränderungen aufzeigen. Mit diesem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Pilotprojekt beschreitet der Deutsche LandFrauenverband neue Wege, um zum Abbau der deutlichen Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern beizutragen.

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Foto: Frauenhände am Laptop

Beruflicher Wiedereinstieg: Weiterbildung war meine Chance

Neben der Trennung von ihrem Mann brach für die 50-jährige Irmgard Pfeiffer auch beruflich eine schwere Zeit an. Alle Bewerbungen kamen mit Absagen zurück – aufgrund meines Alters, schätze ich, erinnert sie sich. Nach einer Fortbildung kehrte sie in ihren erlernten Beruf als Notariatsfachangestellte zurück.

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Foto: Frau arbeitet am Computer

"Ein Job wie für mich gemacht", sagt Corinna Wagner

Ohne die Bereitschaft dazuzulernen, hätte Corinna Wagner wohl nicht ihren Traumberuf gefunden. Sie musste sich mit 46 Jahren als allein erziehende Mutter um einen Job kümmern – keine leichte Aufgabe, aber sie hat es geschafft.

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