Foto: gezeichnete Stadtsiluhouette - davor in Blautönen ein Lastwagen, zwei Flugzeuge, ein Schiff, ein Sattelschlepper

Umdenken gefragt: Karrierechancen für Frauen in der Logistik-Branche

Die Logistik-Branche boomt. In Deutschland sind zahlreiche Stellen unbesetzt. Trotzdem scheint die Branche nur für vergleichsweise wenige weibliche Fach- und Führungskräfte eine attraktive Berufsperspektive zu bieten. Der Frauenanteil in der Branche beträgt lediglich 20,7 Prozent. Das liegt nicht an der mangelnden Qualifikation der Frauen, sondern vor allem am Image der Branche und dem Mangel an weiblichen Vorbildern, wie eine Analyse der Bundesvereinigung Logistik (BVL), die im Auftrag der „transport logistic“ erstellt wurde, zeigt. Mit neuen Arbeitsmodellen und Förderprogrammen soll Frauen der Weg in die Logistik künftig leichter gemacht werden.

Hier geht es weiter

Foto: Hand mit Gummihandschuh bekleidet putzt Waschbecken

OECD-Veranstaltung „Raus aus der Schattenwirtschaft – wie haushaltsnahe Dienstleistungen formalisiert und besser sozial abgesichert werden können“: neue Studie vorgestellt

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) präsentierte am 07. Juli 2021 im Rahmen der Online-Fachveranstaltung „Raus aus der Schattenwirtschaft – wie haushaltsnahe Dienstleistungen formalisiert und besser sozial abgesichert werden können“ die Ergebnisse der neuen OECD-Studie „Bringing Household Services Out of the Shadows: Formalising Non-Care Work in and Around the House”. In einer anschließenden Gesprächsrunde diskutierten Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Monika Queisser von der OECD und Annette Niederfranke von der International Labour Organization (ILO) die Studienergebnisse sowie mögliche politische Handlungsoptionen. Die Studie wurde im Auftrag des BMFSFJ erstellt.

Hier geht es weiter

Foto: Alltag, Abwaschbürste, Tasse, Glass

Unternehmen mit Zukunft: Haushaltsnahe Dienstleistungen

Die Nachfrage an Haushaltsnahen Dienstleistungen ist groß. Für gründungsinteressierte Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger kann dieser stark wachsende Markt gute Zukunftsperspektiven bieten. Doch welche Voraussetzungen sollten erfüllt sein, um ein erfolgsversprechendes Unternehmen zu gründen? Die Informationsplattform „Profi Hauswirtschaft“ der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. bietet potentiellen Neugründerinnen und -gründern im Bereich der Haushaltsbezogenen Dienstleistungen eine professionelle Anleitung und Beratung, um den Weg in die Selbstständigkeit erfolgreich zu beschreiten.

Hier geht es weiter

Foto: Frau schaut auf das Web - verschiedene Elemente werden angezeigt

Fachkräfte-Potenzial: IT-Branche braucht mehr weibliche Talente

Die Internetwirtschaft boomt und braucht qualifizierte Fach- und Führungskräfte in unterschiedlichen Bereichen. Für Frauen eröffnen sich hier zahlreiche neue berufliche Perspektiven. Doch nach wie vor ist der Anteil von Frauen in der Informationstechnik (IT)-Branche und verwandten Bereichen gering. Mit der Studie „Rahmen- und Arbeitsbedingungen für Frauen in der Internetwirtschaft – Ist-Situation und Handlungsempfehlungen“ möchte der eco Verband der Internetwirtschaft e. V. zeigen, wie sich die Geschlechtervielfalt im IT-Bereich erhöhen lässt und wie Unternehmen davon profitieren können.

Hier geht es weiter

Foto: Haus in der Bauphase

Broschüre: „Chancengleichheit im Handwerk“ – Unterstützung für Frauen und für Betriebe

Frauen in Handwerksbetrieben: das ist noch immer die Ausnahme. Doch das Handwerk sucht dringend Fachkräfte – und für Frauen können sich hier vielfältige berufliche Optionen eröffnen. Die Broschüre „Chancengleichheit im Handwerk – Praxisbeispiele und Instrumente“ bietet Personalverantwortlichen aus Handwerksbetrieben Anregungen, wie sich gleichstellungsfördernde Arbeits- und Rahmenbedingungen im Unternehmen integrieren lassen. Die Broschüre ist im Rahmen des Projekts „Frauen stärken das Handwerk – 125 Wege und Chancen“ entstanden.

Hier geht es weiter

Foto: Balkendiagramm steigend, vor den Balken Frauensilhouetten

Mehr Frauen in Führungspositionen: Interaktives Datentool zeigt die aktuelle Entwicklung

Wie wirkt sich die 2015 eingeführte Geschlechterquote auf den Anteil von Frauen in Führungspositionen aus? Ein interaktives Datentool des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) liefert detaillierte Antworten: Es veranschaulicht mit Hilfe von Grafiken und interaktiven Elementen, wie sich seit dem Inkrafttreten des „Gesetzes zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“ vor drei Jahren der Frauenanteil sowohl in den Führungsebenen von Unternehmen als auch in den obersten Bundesbehörden entwickelt hat.

Hier geht es weiter

Foto: Initiative „Chefsache“

Initiative „Chefsache. Wandel gestalten für Frauen und Männer“

Noch immer gibt es in Deutschland zu wenige Frauen im Management von Unternehmen und Institutionen. Mit dem Netzwerk „Chefsache. Wandel gestalten für Frauen und Männer“ setzen sich Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlichem Sektor und Medien für ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen ein. Schirmherrin ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Hier geht es weiter

Foto: Geschäftsfrau vor einer Gruppe Geschäftsmänner

Managerinnen-Barometer 2020

Die Geschlechterquote für Aufsichtsräte in Höhe von 30 Prozent greift: In der Gruppe der Unternehmen, die in Deutschland seit 2016 an diese Quote gebunden sind, hat sich der Frauenanteil bis Ende des Jahres 2019 auf 35 Prozent erhöht. Das sind gut zwei Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. In den DAX-Unternehmen lag der Frauenanteil in Aufsichtsräten durchschnittlich bei rund 31 Prozent. Geschlechterparität ist aber noch lange nicht erreicht. Doch verdichten sich die Hinweise darauf, dass gesetzliche Geschlechterquote für Aufsichtsräte auch mehr Frauen in Vorständen nach sich zieht, das zeigt das Managerinnen-Barometer 2020 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Hier geht es weiter

Foto: Deckblatt der Broschüre

„Arbeitswelt 4.0“: Chancen und Risiken der Digitalisierung im öffentlichen Dienst für Frauen

Wie können Frauen im öffentlichen Dienst vom digitalen Wandel profitieren? Ergeben sich durch die Digitalisierung neue Möglichkeiten für eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Wie lässt sich die Qualität der Arbeit dauerhaft sichern? Die Publikation „Digitalisierte Welt: Frauen 4.0 – rund um die Uhr vernetzt? Chancen erkennen, Risiken benennen!“ der dbb bundesfrauenvertretung präsentiert mögliche Antworten auf die im Rahmen ihrer 12. Frauenpolitischen Fachtagung diskutierten Fragen. www.perspektive-wiedereinstieg.de sprach mit Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung und Gastgeberin der Fachveranstaltung.

Hier geht es weiter

Foto: Filmstreifen mit Bildauschnitt handwerkliche Arbeit

Berufsinformationen im Film­format

Informationen über Berufsfelder finden am beruflichen Wiedereinstieg Interessierte auf dem Filmportal BERUFE.TV der Bundesagentur für Arbeit (BA). Hier stehen mehr als dreihundert Kurzfilme über Ausbildungs- und Studienberufe zur Verfügung. Die perspektive-wiedereinstieg.de-Redaktion stellt eine Auswahl von Berufen vor, die Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern interessante Einblicke in verschiedene Branchen gewähren.

Hier geht es weiter

Foto: Kind steht vor Wand mit der Aufschrift "Fachkräfte gesucht"

Fachkräfte gesucht – Engpassberufe bieten Perspektiven am Arbeitsmarkt

Im April 2015 gab es nach Analysen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) insgesamt 155 Engpassberufe, in denen die Zahl der Arbeitslosen nicht ausreicht, um offene Stellen zu besetzen. Besonders betroffen sind männer- bzw. frauentypische Berufe. Perspektive-wiedereinstieg.de stellt die vom IW herausgegebene Liste mit den betroffenen Engpassberufen zur Verfügung und lädt dazu ein, sich von der Vielfalt der Möglichkeiten anregen zu lassen. Unter Umständen könnten sich daraus (neue) Perspektiven für den beruflichen Wiedereinstieg ergeben.

Hier geht es weiter

Alexa Ahmad, pme Familienservice

Alexa Ahmad: Quer- oder Wiedereinstieg in den Erzieherinnen- und Erzieherberuf

In vielen westlichen Großstädten und Ballungsgebieten herrscht eine Mangel an Erzieherinnen und Erziehern für Krippen, Kitas und Horte. Das bietet Chancen für Menschen, die nach einer Familienphase in diesen Beruf (wieder) einsteigen möchten. Alexa Ahmad, Geschäftsführerin der pme Familienservice Gruppe, unter anderem auch Träger von über 70 Kindertageseinrichtungen im gesamten Bundesgebiet, gibt im Interview mit perspektive-wiedereinstieg.de Hinweise, was Quer- bzw. Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger beachten sollten.

Hier geht es weiter

Kita-Kinder

Drei spannende Geschichten über den Quereinstieg in den Erzieherinnen- bzw. Erzieherberuf

Perspektive-wiedereinstieg.de stellt zwei Frauen und einen Mann vor, die zunächst in anderen Bereichen beruflich tätig waren und jetzt eine praxis­integrierte Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum staatlich anerkannten Erzieher absolvieren.

Hier geht es weiter

Foto: Startseite des Internetangebots Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit

Internetangebot: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit

Einkommensperspektiven sind ein wichtiges Thema im beruflichen Wiedereinstiegsprozess: Welches Gehalt lässt sich in dem angestrebten Beruf in meiner Region verdienen? Wie sehen im Vergleich dazu die Verdienste im Bundesdurchschnitt aus? Kann ich durch Fort- bzw. Weiterbildung meine Einkommensperspektiven verbessern? Der interaktive Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit bietet die Möglichkeit, schnell und einfach Antworten auf diese Fragen zu finden.

Hier geht es weiter

Foto: Frau am Arbeitsplatz mit Computer

Personalberaterin Carmen Kraushaar: „Gut vorbereitet gelingt die Rückkehr in MINT-Berufe“

Wiedereinstiegsinteressierten Frauen, die über ein Studium bzw. eine Ausbildung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich verfügen, sich engagiert um ihre Rückkehr in den Beruf kümmern und den Mut mitbringen, neue Wege zu gehen, sagt Personalberaterin Carmen Kraushaar aus München gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt voraus. Vielfältig zusammengesetzte Teams, die unterschiedliche Sichtweisen einbeziehen, machen komplexe Projekte erfolgreicher. Das bietet Chancen für berufliche Wiedereinsteigerinnen.

Hier geht es weiter

Foto: Architektin auf einer Baustelle

Wiedereinstieg in MINT-Berufe: Interview mit Michaela Claus-Lynker vom deutschen ingenieurinnenbund e.V.

Frauen aus MINT-Berufen, also Berufen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, müssen oftmals Hürden überwinden, um an das alte berufliche Niveau anknüpfen zu können. Michaela Claus-Lynker, Ansprechpartnerin für das Thema „Arbeitslosigkeit und Wiedereinstieg" im deutschen ingenieurinnenbund e.V., äußert sich dazu in unserem Interview.

Hier geht es weiter

Foto: Arbeitsplatz in einem Labor

Wiedereinstieg in natur­wissen­schaftliche und technische Berufe

Der Arbeitsmarkt für Frauen mit Berufs- oder Studienabschluss in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik (MINT) entwickelt sich positiv: Die Zahl der offenen Stellen steigt, Frauen sind zunehmend gesucht. Spezielle Fortbildungsmaßnahmen für MINT-Wiedereinsteigerinnen helfen, fachliche Lücken nach längeren Erwerbsunterbrechungen zu schließen. Der Aufbau eines eigenen fachbezogenen Netzwerks - zum Beispiel durch Engagement in einem Verband - kann den Wiedereinstieg ebenfalls erleichtern.

Hier geht es weiter

Foto: Joboption-Projektleiterin Viveka Ansorge

„Minijob? – Machen Sie mehr draus“: Projekt „Joboption“ wirbt bei geringfügig Beschäftigten und Unternehmen für sozial­versi­che­rungs­pflichtige Arbeitsverhältnisse

Das Minijob-Modell sei weder für Beschäftigte noch für deren Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber langfristig ein Gewinn, sagt Viveka Ansorge, Leiterin des Bundesprojekts „Joboption“. „Joboption“ weist Frauen und Männern Wege aus dem Minijob und berät Unternehmen, wie sie bislang ungenutzte Potenziale ihrer geringfügig Beschäftigten entwickeln und die Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig beschäftigen können.

Hier geht es weiter

Foto: Postkartenmotive zur Kampagne

Kampagne: "Warum Minijob? Mach mehr draus!"

Die Senatsverwaltung in Berlin startete im Rahmen des Projekts Joboption Berlin eine Kampagne, die über weit verbreitete Irrtümer in Bezug auf Minijobs aufklärt und für sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wirbt. Plakate in U-Bahnen, eine Postkartenaktion, eine Wanderausstellung sowie Video-Statements erklären, warum es sinnvoll ist zu sagen: "Warum Minijob? Mach mehr draus!"

Hier geht es weiter