Foto: Frauenhände mit Stift und Arbeitsmappe

Kompetenzen selbst ermitteln

Wer weiß, was sie oder er kann und will, hat es leichter, wieder in den Beruf einzusteigen. Mit Hilfe von so genannten Kompetenzbilanzen können am beruflichen Wiedereinstieg Interessierte im Selbst-Test ermitteln, über welche Kompetenzen sie verfügen und an welchen Stellen sich möglicherweise eine Beratung oder Coaching anbietet. Perspektive-wiedereinstieg.de stellt beispielhaft drei Test-Instrumente von anerkannten Bildungsinstitutionen vor.

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Foto: Frau im beige Hosenanzug steht mit einem Laptop in der Hand einem Hintergrund mit bunten Puzzle

Pluspunkt Familie: Wie Eltern informelle Kompetenzen gezielt in den Job einbringen können

Organisieren, kommunizieren, im Team arbeiten und immer flexibel bleiben: Eltern eignen sich in der Familie automatisch Fähigkeiten an, die im Job derzeit mehr denn je gefragt sind. Viele Mütter und Väter sind sich dieser informell erlernten Soft Skills durchaus bewusst. In den Unternehmen werden diese Kompetenzvorteile jedoch häufig nicht wahrgenommen, wie die Studie „Elternkompetenzen & Arbeit“ des WorkFamily-Instituts und der Goethe-Universität Frankfurt am Main zeigt.

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Foto: Kompass

FamCompass: Familien­kompe­ten­zen erfassen und für einen Einstieg in soziale Berufe nutzbar machen

Empathie, Organisationstalent, Flexibilität und Verantwortungsvermögen: Wer den Familienalltag gestaltet, erwirbt Schlüsselqualifikationen, die auch für das Erwerbsleben besonders in sozialen Berufen von Bedeutung sind. Mit dem „FamCompass“ hat das Deutsche Jugendinstitut (DJI) ein Instrument entwickelt, das berufsrelevante Familienkompetenzen mess- und bewertbar macht. Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger können damit ihre im Familienalltag erworbenen Fähigkeiten systematisch erfassen und die Ergebnisse als Grundlage für weitere Schritte im Prozess des beruflichen Wiedereinstiegs nutzen.

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Foto: Titelblatt der Broschüre

Broschüre: Wenn aus Kompetenzen berufliche Chancen werden

Wer sich um einen Arbeitsplatz bewirbt, macht häufig die Erfahrung, dass neben formalen Bildungsabschlüssen auch Kompetenzen wie Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Belastbarkeit erwartet werden. Doch wie lassen sich diese Fähigkeiten erwerben? Menschen lernen ein Leben lang - im Beruf, in einer Weiterbildung, in der ehrenamtlichen Tätigkeit oder in der Familie. Bildungsexpertinnen und -experten in Europa sind sich einig, dass es für die Einzelnen sowie Wirtschaft und Gesellschaft von großer Bedeutung ist, dieses non-formale und informelle Wissen nicht nur zu erwerben, sondern es sichtbar und bewertbar zu machen. Im Rahmen einer Studie aus dem Jahr 2015 analysiert die Bertelsmann-Stiftung diesbezügliche Zertifizierungsverfahren in anderen europäischen Ländern und entwickelt daraus Handlungsempfehlungen für eine Anerkennungskultur in Deutschland.

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Foto: Cornelia Heckermann

Interview: "Frauen müssen sich bewusst machen, was sie alles können", sagt Beraterin Cornelia Heckermann

Wiedereinsteigerinnen fehlt es nach einer längeren Familienphase oft an Selbstbewusstsein. Zu Unrecht, meint Cornelia Heckermann von der Hamburger Beratungsstelle "Worklife". Sie rät Frauen, sich für den beruflichen Wiedereinstieg über ihre Fähigkeiten klar zu werden und sich Netzwerke zu schaffen.

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Foto: Frauenhände auf einer Computertastatur

Interview: "Aktuelle Computer-Kenntnisse sind für den Wieder­einstieg unverzichtbar", sagt Duscha Rosen

Kompetenzen und aktuelles Wissen im Bereich Computer und Medien sind im Berufsleben inzwischen unverzichtbar. Wie kann es nach einer beruflichen Pause gelingen, eventuelle Wissenslücken zu füllen bzw. neues Terrain zu erobern? Perspektive-wiedereinstieg.de sprach mit Duscha Rosen vom FrauenComputerZentrumBerlin e.V.

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