Foto: Frau in der Pose einer Siegerin

Wettbewerbsfaktor Wieder­einstei­gerinnen und Wiedereinsteiger

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, stellen Frauen und Männer, die Familienaufgaben wahrnehmen und (zeitweise) nicht erwerbstätig sind, ein wichtiges Potenzial dar. Im Zuge der Diskussion um den demografischen Wandel entwickeln Unternehmen neue Strategien, um qualifiziertes Personal zu gewinnen. Studien belegen, dass Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger dafür eine interessante Zielgruppe bilden.

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Foto: Netzwerken, Freude, Profile verschiedener Menschen

Personalarbeit 4.0: Informelle Kompetenzen stärker einbeziehen

Sind Zeugnisse und Bildungsabschlüsse allein heute noch eine zeitgemäße Basis, um über die Qualifikation einer Bewerberin oder eines Bewerbers zu entscheiden? Speziell im vom Fachkräftemangel stark betroffenen Sozial- und Gesundheitswesen wird es für Personalverantwortliche immer schwieriger, bei der Suche nach Mitarbeitenden mit diesen herkömmlichen Bildungs- und Qualifikationsbegriffen zu arbeiten. Die sogenannte Kompetenzorientierung soll es ihnen erleichtern, Qualifikationen über formale Abschlüsse hinaus besser einordnen zu können. Das Handbuch „Personalarbeit 4.0 – Arbeit kompetenzorientiert gestalten“ zeigt, was dabei beachtet werden muss und wie sich daraus zeitgemäße Strategien für das Gewinnen und Halten von Mitarbeitenden entwickeln lassen.

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Foto: Haus in der Bauphase

Broschüre: „Chancengleichheit im Handwerk“ – Unterstützung für Frauen und für Betriebe

Frauen in Handwerksbetrieben: das ist noch immer die Ausnahme. Doch das Handwerk sucht dringend Fachkräfte – und für Frauen können sich hier vielfältige berufliche Optionen eröffnen. Die Broschüre „Chancengleichheit im Handwerk – Praxisbeispiele und Instrumente“ bietet Personalverantwortlichen aus Handwerksbetrieben Anregungen, wie sich gleichstellungsfördernde Arbeits- und Rahmenbedingungen im Unternehmen integrieren lassen. Die Broschüre ist im Rahmen des Projekts „Frauen stärken das Handwerk – 125 Wege und Chancen“ entstanden.

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Foto: Bild der Internetseite www.kofa.de

Linktipp: www.kofa.de

Umfassende Informationen rund um Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen liefert das Internetportal www.kofa.de des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Mit einem gut strukturierten Aufbau und Hinweisen für konkrete Umsetzungsschritte zeigt das Portal, wie sich eine strategisch ausrichtete Personalpolitik gestalten lässt, die den Unternehmenserfolg wirksam unterstützt. Auch der berufliche Wiedereinstieg nach Familienphasen ist dabei ein Aspekt.

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Foto: Ein Mann und eine Frau

Potenzial 50plus: Der Kanton Aargau wirbt für ältere Beschäftigte

Die Qualifikation zählt, nicht das Alter lautet der Slogan einer Schweizer Kampagne, die bei Unternehmen dafür wirbt, älteren Bewerberinnen und Bewerbern gleiche Chancen zu geben.

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Foto: Susanne Möcks-Carone

Wiedereinsteigerinnen und Wie­der­einsteiger: ge­lassen, reflek­tiert, mit guter Zeiteinteilung. Susanne Möcks-Carone gibt Tipps, wie Unternehmen sie für sich gewinnen können

Susanne Möcks-Carone aus Hamburg bietet Unternehmen und Institutionen Interims-Management an. Als Vorstand oder Geschäftsführerin auf Zeit wird sie dann aktiv, wenn es in Betrieben Krisen und Umbrüche zu bewältigen gilt. Ihre Erfahrungen mit unterschiedlichen Unternehmenskulturen in verschiedenen Branchen nutzt sie auch als Mentorin für Menschen, die sich beruflich verändern oder wieder ins Erwerbsleben einsteigen möchten – zum Beispiel im Projekt „Einstieg, Umstieg, Aufstieg! Mit Mentoring zum Wiedereinstieg“ im Rahmen des Aktionsprogramms „Perspektive Wiedereinstieg“. Im Interview mit perspektive-wiedereinstieg.de berichtet sie von ihren Erfahrungen mit dem Thema „Beruflicher Wiedereinstieg“ aus der Sicht von Unternehmen sowie von Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern.

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Foto: Joboption-Projektleiterin Viveka Ansorge

„Minijob? – Machen Sie mehr draus“: Projekt „Joboption“ wirbt bei geringfügig Beschäftigten und Unternehmen für sozial­versi­che­rungs­pflichtige Arbeitsverhältnisse

Das Minijob-Modell sei weder für Beschäftigte noch für deren Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber langfristig ein Gewinn, sagt Viveka Ansorge, Leiterin des Bundesprojekts „Joboption“. „Joboption“ weist Frauen und Männern Wege aus dem Minijob und berät Unternehmen, wie sie bislang ungenutzte Potenziale ihrer geringfügig Beschäftigten entwickeln und die Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig beschäftigen können.

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