Foto: Frau in der Pose einer Siegerin

Wettbewerbsfaktor Wieder­einstei­gerinnen und Wiedereinsteiger

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, stellen Frauen und Männer, die Familienaufgaben wahrnehmen und (zeitweise) nicht erwerbstätig sind, ein wichtiges Potenzial dar. Im Zuge der Diskussion um den demografischen Wandel entwickeln Unternehmen neue Strategien, um qualifiziertes Personal zu gewinnen. Studien belegen, dass Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger dafür eine interessante Zielgruppe bilden.

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Foto: Deckblatt der Publikation

Bundesagentur für Arbeit: Frauen bieten ein wichtiges Fach­kräfte­potenzial

Nach Prognosen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) werden im Jahr 2025 6,5 Millionen Arbeitskräfte in Deutschland fehlen. Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlichte im Januar 2011 das Strategiepapier "Perspektive 2025: Fachkräfte für Deutschland". Darin werden Frauen, die wegen der Kindererziehung und der Pflege von Angehörigen dem Arbeitsmarkt aktuell nicht zur Verfügung stehen oder nur in Teilzeit erwerbstätig sind, als das größte Fachkräftepotenzial erkannt- wenn sie beim Wiedereinstieg unterstützt werden. Daher ist ein zentraler Ansatzpunkt zur Gewinnung dieses Potenzials eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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Buch: "Sieben Jahre Equal Pay Day"

Buch: "Sieben Jahre Equal Pay Day"

Der Business und Professional Women (BPW) Germany e.V., ein Zusammenschluss berufstätiger Frauen, führte 2007 einen Aktionstag für Entgeltgleichheit in Deutschland ein. Ein Buch zeichnet die Geschichte der Kampagne nach und beschreibt wichtige Meilensteine.

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Foto: Bild der Internetseite www.kofa.de

Linktipp: www.kofa.de

Umfassende Informationen rund um Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen liefert das Internetportal www.kofa.de des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Mit einem gut strukturierten Aufbau und Hinweisen für konkrete Umsetzungsschritte zeigt das Portal, wie sich eine strategisch ausrichtete Personalpolitik gestalten lässt, die den Unternehmenserfolg wirksam unterstützt. Auch der berufliche Wiedereinstieg nach Familienphasen ist dabei ein Aspekt.

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Foto: Ein Mann und eine Frau

Potenzial 50plus: Der Kanton Aargau wirbt für ältere Beschäftigte

Die Qualifikation zählt, nicht das Alter lautet der Slogan einer Schweizer Kampagne, die bei Unternehmen dafür wirbt, älteren Bewerberinnen und Bewerbern gleiche Chancen zu geben.

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Foto: Geschäftsfrau vor einer Gruppe von Geschäftsleuten

IZA-Studie: Familienfreundliche flexible Arbeitszeiten - ein Baustein zur Bewältigung des Fachkräftemangels

Das Arbeitspotenzial und die Qualifikation hunderttausender Mütter werden bislang nicht genug beachtet, weil es an hinreichend flexiblen Arbeitsplätzen oder angemessenen Kinderbetreuungsangeboten fehlt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Jahr 2011.

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Foto: Deckblatt der Publikation

Fortschrittsreport Altersgerechte Arbeitswelt: Ältere Beschäftigte steigern Produktivität

Durch eine sich wandelnde Altersstruktur wird die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands zunehmend von Arbeitskräften geprägt, die 45 Jahre und älter sind. Der im Januar 2012 erschienene Fortschrittsreport Altersgerechte Arbeitswelt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigt, dass Menschen dieser Altersgruppe sehr leistungsfähig sind und viel Wissen und Erfahrung einbringen. Daher können Frauen beim Wiedereinstieg ins Berufsleben mit ihren - auch während der Familienphase erworbenen Erfahrungen - mit Recht selbstbewusst auf dem Arbeitsmarkt auftreten.

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Foto: Frau an einem Computer-Arbeitsplatz

Qualifizierte Frauen braucht der Arbeitsmarkt

Aktuelle Untersuchungen stellen fest: Immer mehr Frauen arbeiten in Teilzeit und die Auswirkungen des demografischen Wandels am Arbeitsmarkt können nur bewältigt werden, wenn auch das Potenzial von Frauen am Arbeitsmarkt stärker genutzt wird. Dazu sagt Raimund Becker, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA): Richtig ist, dass Frauen immer mehr am Arbeitsleben teilnehmen. Allerdings wissen wir, dass viele Frauen in Teilzeit-Arbeitsverhältnissen mehr arbeiten möchten. Eine Ausweitung ihrer Arbeitszeit könnte bestehende oder drohende Fachkräfteengpässe dämpfen und sich positiv auf ihre Rente auswirken.

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Foto: Susanne Möcks-Carone

Wiedereinsteigerinnen und Wie­der­einsteiger: ge­lassen, reflek­tiert, mit guter Zeiteinteilung. Susanne Möcks-Carone gibt Tipps, wie Unternehmen sie für sich gewinnen können

Susanne Möcks-Carone aus Hamburg bietet Unternehmen und Institutionen Interims-Management an. Als Vorstand oder Geschäftsführerin auf Zeit wird sie dann aktiv, wenn es in Betrieben Krisen und Umbrüche zu bewältigen gilt. Ihre Erfahrungen mit unterschiedlichen Unternehmenskulturen in verschiedenen Branchen nutzt sie auch als Mentorin für Menschen, die sich beruflich verändern oder wieder ins Erwerbsleben einsteigen möchten – zum Beispiel im Projekt „Einstieg, Umstieg, Aufstieg! Mit Mentoring zum Wiedereinstieg“ im Rahmen des Aktionsprogramms „Perspektive Wiedereinstieg“. Im Interview mit perspektive-wiedereinstieg.de berichtet sie von ihren Erfahrungen mit dem Thema „Beruflicher Wiedereinstieg“ aus der Sicht von Unternehmen sowie von Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern.

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Foto: Joboption-Projektleiterin Viveka Ansorge

„Minijob? – Machen Sie mehr draus“: Projekt „Joboption“ wirbt bei geringfügig Beschäftigten und Unternehmen für sozial­versi­che­rungs­pflichtige Arbeitsverhältnisse

Das Minijob-Modell sei weder für Beschäftigte noch für deren Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber langfristig ein Gewinn, sagt Viveka Ansorge, Leiterin des Bundesprojekts „Joboption“. „Joboption“ weist Frauen und Männern Wege aus dem Minijob und berät Unternehmen, wie sie bislang ungenutzte Potenziale ihrer geringfügig Beschäftigten entwickeln und die Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig beschäftigen können.

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Fot: Personen im Gespräch

Tagungsbericht: "Erwerbsbe­teiligung von Frauen - Chancen und Risiken auf dem Arbeitsmarkt"

Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) veranstalteten im Juli 2012 in Nürnberg die Fachtagung Erwerbsbeteiligung von Frauen - Chancen und Risiken auf dem Arbeitsmarkt. Über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Arbeitsverwaltung waren dabei. Eine Dokumentation der Veranstaltung ist jetzt im Internet verfügbar. Perspektive-wiedereinstieg.de fasst zentrale Aussagen zusammen.

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