Foto: Frau öffnet die Tür eines Bürogebäudes

Wiedereinstiegsmanagement startet vor der Elternzeit

Den Wiedereinstieg in den Beruf nach einer Familien- bzw. Pflegephase professionell zu gestalten, lohnt sich gleichermaßen für Beschäftigte und Unternehmen. Doch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlen häufig die passenden Werkzeuge, um das Thema Berufsrückkehr strukturiert zu gestalten. Das Gleichstellungs-Tool „Qualitätsgesichertes Wiedereinstiegsmanagement“ unterstützt Personalverantwortliche, eine Strategie umzusetzen, welche die Potenziale von Frauen am Arbeitsmarkt besser erschließt.

Hier geht es weiter

Foto: Cover KMU Toolbox

Mehr Vielfalt in Unternehmen: Die KMU-Toolbox liefert Informationen und Ideen

Wie erreichen Unternehmen bei der Suche nach Fachkräften auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund? Welche Fördermöglichkeiten gibt es, wenn Unternehmen Geflüchteten einen Ausbildungsplatz anbieten möchten? Antworten auf solche und viele weitere Fragen finden Geschäftsführungen und Personalverantwortliche von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) jetzt in der KMU-Toolbox, einem Informations- und Unterstützungsinstrument rund um die Themen vielfaltsorientierte Personalarbeit und Diversity.

Hier geht es weiter

Foto von links nach rechts siehe Textende

Frauen – Minijob – existenzsichernde Jobs – weibliche Altersarmut

Der ESF-Standort „Perspektive Wiedereinstieg Mainz“ unterstützt Frauen und Männer, die nach der Familienzeit in den Beruf zurückkehren wollen. Das Projekt wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Perspektive Wiedereinstieg – Potenziale erschließen“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds gefördert und in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt. Ein Schwerpunktthema ist die Entwicklung und regionale Verankerung von Unterstützungsangeboten für Frauen, die aus dem Minijob heraus in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wollen. Am 19. Juni 2017 lud Uta Galle-Hahn, Projektleiterin von „Perspektive Wiedereinstieg Mainz“ gemeinsam mit dem Jobcenter Mainz und der Stadt Mainz zur Fachveranstaltung „Frauen und Minijob – Mach mehr draus!“ ein.

Hier geht es weiter

Foto: Frauen besprechen sich im Krankenhaus-Schwesternzimmer

Tragfähige Kooperation unterstützt den beruflichen Wiedereinstieg im Gesundheitswesen

Das Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e. V. in Kiel, Projektträger des ESF-Bundesprogramms „Perspektive Wiedereinstieg – Potenziale erschließen, kooperiert seit 2010 erfolgreich mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH). Das Klinikum wurde erneut als einer der „Besten Arbeitgeber 2017“ in der Gesundheits- und Sozialbranche und als einziges Unternehmen im Gesundheitswesen in Schleswig-Holstein vom Nachrichtenmagazin „FOCUS“ ausgezeichnet.

Hier geht es weiter

Foto: Zwei Frauen und ein Mann vor einem Laptop

Wiedereinstiegsmanagement für einen guten Start im neuen Job

Bei der Rückkehr in den Beruf nach einer längeren Familienphase gestaltet sich der Einstieg in die Arbeitsprozesse häufig anders, als die Einarbeitung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmern, die vor dem Eintritt ins Unternehmen bereits an einem anderen vergleichbaren Arbeitsplatz tätig waren. Im Wiedereinstiegsmanagement sind der erste Arbeitstag und die Einarbeitung entscheidende Grundlagen für einen gelingenden Start im Unternehmen. Perspektive-wiedereinstieg.de gibt Anregungen zur Gestaltung dieser wichtigen Phase.

Hier geht es weiter

Foto: Mann und Frau geben sich die Hände

Frühzeitig die Weichen für den beruflichen Wiedereinstieg stellen

Wer frühzeitig die Weichen stellt, idealerweise schon vor der Geburt des Kindes, schafft hinterher den optimalen Einstieg. Am besten ist es, wenn Unternehmen und Eltern sich gemeinsam um flexible Lösungen bemühen.

Hier geht es weiter

Foto: Deckblatt der Broschüre: „Potenziale erschließen. Fachkräfte gewinnen. Zukunft sichern.“

Broschüre: „Potenziale erschließen. Fachkräfte gewinnen. Zukunft sichern.“

Wiedereinstiegsfreundliche Unternehmenskultur – ein Gewinn für die Fachkräftesicherung? Warum sind Menschen nach Familienphasen eine interessante Zielgruppe für die Personalakquise? Wie lassen sich berufliche Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger gewinnen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Broschüre, die im Rahmen des Aktionsprogramms „Perspektive Wiedereinstieg“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit im Juni 2015 erschienen ist.

Hier geht es weiter

Foto: Plakat der Fachkräfte-Offensive Mann und Frau auf einer Baustelle

Internet-Portal zur Fachkräfte-Offensive

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und die Bundesagentur für Arbeit starteten im Juni 2012 eine Fachkräfte-Offensive, um Unternehmen dabei zu unterstützen, bestehende Arbeitskräftepotenziale im In- und Ausland zu erkennen und zu mobilisieren. Eines dieser Potenziale bilden Menschen, die nach einer Familienphase die Rückkehr ins Arbeitsleben planen. Das Internet-Portal zur Fachkräfte-Offensive informiert Unternehmen über mögliche Maßnahmen zur Personalgewinnung und gibt Fachkräften Hinweise für Wege in den Arbeitsmarkt.

Hier geht es weiter

Foto: Deckblatt Broschüre

Leitfaden und Veranstaltungen: Familienbewusste Aus- und Weiterbildung

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag werben mit einer Veranstaltungsreihe sowie einem Leitfaden bei Unternehmen für familienfreundliche Aus- und Weiterbildungen zum Beispiel in Teilzeit. So können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber unter anderem Eltern nach einer Familienphase Wege ins Berufsleben eröffnen.

Hier geht es weiter

Foto: Deckblatt der Publikation

Memorandum: Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften gemeinsam für eine NEUE Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Angesichts der sich wandelnden Rollenvorstellungen in den Familien sowie den demografischen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Fachkräftesicherung steht die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Fokus. Spitzenvertreterinnen und -vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften haben im Memorandum "Familie und Arbeitswelt. Die NEUE Vereinbarkeit" die bisherigen Fortschritten beim Thema Vereinbarkeit bilanziert und sich auf fünf zentrale Handlungsfelder bis 2020 verständigt. Anlässlich des Vereinbarkeitskonvents "Familie und Arbeitswelt" am 21. September 2015 in Berlin unterzeichneten Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer und die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack zehn Leitsätze für gemeinsames Handeln.

Hier geht es weiter

Foto: Deckblatt der Publikation

Studie: Was wünschen sich Frauen von ihrer Arbeit?

Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht Dr. Cornelia Edding in einer im April 2012 erschienenen Publikation die Frage, was sich Frauen von ihrer Arbeit wünschen. Dafür zieht sie bestehende Untersuchungen heran. Die Studie soll Unternehmen als Grundlage dafür dienen, Rahmenbedingungen zu schaffen, mit denen sie weibliche Beschäftigte gewinnen und halten können.

Hier geht es weiter

Foto: Würfel mit Buchstaben bilden das Wort Minijob

450-Euro-Minijobs – Informa­tio­nen für Arbeit­geberinnen, Arbeitgeber und Betriebsräte

Bei Betrieben bestehen oft Unsicherheiten über die Rechte und Pflichten bezüglich 450-Euro-Minijobs. Das bestätigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Auch ist vielen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern nicht bewusst, dass ein Minijob für das Unternehmen teurer als ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis ist. Darauf macht zum Beispiel der Handelsverband Deutschland (HDE) im Rahmen seiner Informationskampagne zum Thema Minijobs aufmerksam.

Hier geht es weiter

Foto: Flur in einem Krankenhaus mit Personal

Handlungsleitfaden: Wieder­einstiegs­manage­ment am Beispiel Gesundheitswirtschaft

Die Prognosen für den Arbeitsmarkt bis zum Jahr 2050 lauten: Der Arbeits­kräftebedarf steigt, während das Erwerbspotenzial sinkt. Wie berufliche Wieder­einsteigerinnen und Wiedereinsteiger als wichtige Ressource des Arbeitsmarktes systematisch und nachhaltig gewonnen werden können, veranschaulicht die Broschüre Wiedereinstieg in der Gesundheitswirtschaft. Ein Handlungsleitfaden für Einrichtungen und Unternehmen. Die Empfehlungen der Autorinnen Sandra Dörpinghaus und Michaela Evans vom Institut Arbeit und Technik der Fachhoch­schule Gelsenkirchen (IAT) zum Wiedereinstiegsmanagement können auch für Personalverantwortliche aus Unternehmen anderer Branchen von Interesse sein.

Hier geht es weiter

Foto: Deckblatt der Studie

Handlungsleitfaden für Unternehmen: Potenziale nutzen, Ingenieurinnen zurückgewinnen

Das Thema Frauen im Ingenieurberuf gewinnt angesichts des Fachkräftemangels ökonomisch und politisch immer mehr an Bedeutung. Im Jahr 2009 gab das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg im Rahmen der Initiative Frauen in Naturwissenschaft und Technik eine Studie zum Thema beruflicher Wiedereinstieg von Ingenieurinnen in Auftrag. Daraus entstand ein Handlungsleitfaden zur erfolgreichen Rückgewinnung von Frauen. Er richtet sich vornehmlich an Personalverantwortliche, Fachvorgesetzte und Geschäftsleitungen technisch orientierter Unternehmen.

Hier geht es weiter

Foto: Frau Professorin Jutta Allmendinger

Wir müssen alle dazu beitragen, die vorherrschende Mentalität zu verändern, die Familien- und Pflegezeiten als ‚Auszeiten‘ definiert, sagt Professor Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Noch immer müssen Frauen, die nach einer familienbedingten Erwerbspause wieder in das Berufsleben einsteigen wollen, Hindernisse überwinden, um in der Arbeitswelt wieder Fuß zu fassen, Beruf und Familie in Einklang zu bringen und eine geschlechtergerechte Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit zu erwirken. Professor Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, äußert sich dazu in unserem Interview.

Hier geht es weiter

Foto: Frau mit Bewerbungsmappe

FAQ: Anerkennung von im Aus­land erworbenen Qualifikationen

Seit dem 1. April 2012 regelt das „Anerkennungsgesetz“, dass Zugewanderte über für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nachvollziehbare und bundesweit möglichst einheitliche Bewertungen von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen verfügen können. Die Neuregelungen umfassen das sogenannte Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz sowie Anpassungen in bereits bestehenden Regelungen auf Bundes- und zunehmend auch auf Landesebene.

Hier geht es weiter

Foto: Frauenhand auf Schriftstück mit Schriftzug "Unterschrift"

Recht: Zulässigkeit von aufeinanderfolgenden befristeten Arbeitsverhältnissen

Wer einen befristeten Arbeitsvertrag hat bzw. angeboten bekommt, kann nicht davon ausgehen, dass dieser Vertrag nach mehrmaliger Verlängerung automatisch in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mündet. Grundsätzlich ist der Einzelfall zu prüfen. Das entschied der Europäische Gerichtshof in einem Urteil vom 26. Januar 2012.

Hier geht es weiter