In welchen Berufsfeldern gibt es einen Fachkräftemangel?

Diese Frage beantworteten halbjährlich erscheinende Fachkräfteengpass-Analysen der Bundesagentur für Arbeit. Die im Juni 2014 veröffentlichte Ausgabe stellt einen bundesweiten Fachkräftemangel in Gesundheits- und Pflegeberufen sowie in unterschiedlichen technischen Berufsfeldern fest. 

Foto: Deckblatt der Publikation

Bei einer beruflichen Neuorientierung kann es sinnvoll sein, sich einem Berufsfeld zuzuwenden, in dem Fachkräfte dringend gesucht werden. Die Fachkräfteengpass-Analyse der Bundesagentur für Arbeit gibt Aufschluss darüber, welche Berufszweige bundesweit betroffen sind. Zudem werden auch spezifische Engpasssituationen in bestimmten Berufen in den einzelnen Bundesländern dargestellt. Die Analyse basiert auf den Daten zu offenen Stellen sowie Arbeitssuchenden, die jeweils der Bundesagentur für Arbeit gemeldet sind.

Bundesweit dauert es vor allem in der Gesundheits- und Pflegebranche sowie in vielen technischen Berufsfeldern im Schnitt besonders lange, offene Stellen zu besetzen.

Berufe mit Fachkräfteengpass im Gesundheits- und Pflegebereich

  • Ärztinnen und Ärzte
  • Gesundheits- und Krankenpflegefachkräfte
  • examinierte Altenpflegefachkräfte
  • Meisterinnen und Meister der Orthopädietechnik
  • Meisterinnen und Meister der Rehatechnik
  • Meisterinnen und Meister der Hörgeräteakustik

Berufsfelder mit Fachkräfteengpass im technischen Bereich

  • Maschinenbau
  • Metall- und Elektro(technik)
  • Ver- und Entsorgung
  • Klempnerei
  • Sanitär, Heizung und Klimatechnik
  • Informationstechnologie (IT)
  • technische Berufe im Bereich des Eisenbahnverkehr

Regionale Besonderheiten sind nicht Gegenstand der Analyse

Die Analyse macht anschaulich, in welchen Berufen in welchen Bundesländern ein Mangel an Fachkräften besteht. Sie geht jedoch nicht auf regionale Besonderheiten ein, darauf weisen die Autorinnen und Autoren ausdrücklich hin. Daher könne sich die Situation für Bewerberinnen und Bewerber vor Ort anders darstellen, als in der Analyse beschrieben. Deshalb ist es sinnvoll, sich bei der zuständigen  Arbeitsagentur vor Ort über die regionalen Besonderheiten des Arbeitsmarktes informieren zu lassen..

Hinweis: Auf dem Portal zur Fachkräfte-Offensive des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie der Bundesagentur für Arbeit sind die aktuellen Fachkräfteengpässe auf einer interaktiven Karte ablesbar.

Links:

"Arbeitsmarkt in Deutschland - Fachkräfteengpassanalyse. Juni 2015"
zum Download auf der Website der Bundesagentur für Arbeit

"Fachkräfteengpass-Monitor"
Karte auf dem Portal zur Fachkräfte-Offensive des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und der Bundesagentur für Arbeit

Foto: Bundesagentur für Arbeit

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