Beruflicher Wiedereinstieg - erfolgreich durch das Jahr 2019!

Sie möchten in diesem Jahr beruflich neue Weichen stellen, nach einer Familien- bzw. Pflegephase in Ihren Beruf zurückkehren, sich selbständig machen oder von einem Minijob in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis wechseln? Lassen Sie sich motivieren: Die Statements des Monats unserer Expertinnen und Experten inspierieren, damit das Durchstarten Freude macht.

Ziel - Weisse Schrift auf buntem Hintergrund

Viel Spaß und Erfolg für Ihren beruflichen Wiedereinstieg!

Christa Beermann

Foto: Alexandra Stieper

Sie hatten eine berufliche Auszeit, haben eine Angehörige bzw. einen Angehörigen gepflegt oder sich um Ihre Kinder gekümmert und möchten nun beruflich wieder einsteigen oder sich verändern? Ihr „Job“ ist es jetzt, Ihr künftiges berufliches Engagement vorzubereiten. Lassen Sie sich professionell beraten, knüpfen Sie Kontakte, verteilen Sie Aufgaben in der Familie neu. Entscheiden Sie sich für Ihren nächsten Schritt und setzen ihn am besten schon heute in die Tat um. Denken Sie daran: Auch kleine Schritte führen zum Ziel. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Christa Beermann, Ennepe-Ruhr-Kreis, Demografiebeauftragte, Koordinatorin Netzwerk W(iedereinstieg)EN

Foto: © Kathrin Heumann, Gevelsberg

Dr. Sigrun Fuchs

Foto: Dr. Sigrun Fuchs

Für Frauen meiner Generation ist neben der Berufstätigkeit die gleichzeitige Verantwortung für Kinder und zu pflegende Angehörige zunehmend ein 'temporärer Normalfall'. Nur wenn es lokale und betriebliche Unterstützungsangebote gibt, führt dieser Kraftakt nicht in eine berufliche Sackgasse.

Dr. Sigrun Fuchs. Referentin in der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung (ThAFF).

Foto: © LEG Thüringen mbH

Oberkirchenrat Dieter Kaufmann

Foto:Oberkirchenrat Dieter Kaufmann

Wenn die Familie einen fordert, ist an den (Wieder-)Einstieg in den Beruf oft nicht zu denken. Erziehung, Pflege und Haushalt beanspruchen viel Zeit und sind vor allem für Frauen oft ein Hindernis. Wie gut, wenn es da Unterstützung gibt, sich Raum zu schaffen - Raum für Neues, für berufliche Perspektiven, die ins Lebenskonzept passen. Dieses Ziel hat auch das Modellprojekt „Fachkräftesicherung über die Professionalisierung haushaltsnaher Dienstleistungen“. Über ein Gutschein-System können Interessierte bei Firmen Unterstützung für die Aufgaben im eigenen Haushalt erhalten. Damit wird beides geboten: Es werden Menschen auf ihrem Weg in den Beruf unterstützt und sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen in den Dienstleistungsfirmen gefördert. Die Stiftung Diakonie engagiert sich im Modellprojekt, weil es uns wichtig ist, dass für Menschen Raum entsteht, um für sich selbst und andere sorgen zu können.

Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender Stiftung Diakonie Württemberg und Diakonisches Werk Württemberg

Andreas Blotko

Foto: Andreas Blotko

Jeder Mensch hat etwas, was ihn oder sie beruflich antreibt. Daran knüpfen die Beratungen bei ‚Perspektive Wiederstieg‘ (PWE)  an. Die PWE-Beraterinnen und -Berater hören den Ratsuchenden zu, motivieren und unterstützen sie bedingungslos. Das Ergebnis ist überwältigend und macht klar, nur wenn man es schafft Menschen in ihrer Freiwilligkeit zu fordern und zu fördern, kann etwas ganz Großes entstehen. An dieser Stelle auch ein Dank an die Kooperationspartnerin Bundesagentur für Arbeit für die letzten 10 Jahre andauernde gute Zusammenarbeit.

Andreas Blotko, Referat 412 - Arbeitsmarkt
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Antje Beierling

Foto: Anke Paul

 

Wir möchten alle Mütter – auch die mit kleineren Kindern – ermuntern, sich wieder ins Berufsleben zu trauen. Wenn die ersten Hürden überwunden sind, überwiegen Wertschätzung, Anerkennung, eigenes Geld, mehr Selbstbewusstsein. Darüber hinaus bietet eine eigene Erwerbstätigkeit die Sicherheit, im Falle einer Trennung auf eigenen Füßen stehen zu können.

Antje Beierling, Vorstand
Verband allein erziehender Mütter und Väter NRW e. V.

Gabriele Höferer

Foto: Gabriele Höferer


Erwerbstätig sein heißt, in Verantwortung für die eigene Person zu agieren. Ich möchte Frauen definitiv darin bestärken, diese Verantwortung gleichermaßen wie die Kindererziehung, in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Die Kompatibilität von Familie und Beruf stellt eine individuelle Herausforderung sowohl für Frauen als auch für Männer dar. Die Bewältigung dieser Aufgabe schafft die Grundlage für ein gelingendes Berufsleben und die positive Entwicklung der aufwachsenden Generation.

Gabriele Höferer, Wiedereinstiegsberatung
Agentur für Arbeit München

Christiane Finner

Foto: Christiane Finner

Familie und Beruf? Beides! - Mit unseren Angeboten begleiten wir Frauen mit Familie auf dem Karriereweg, beim beruflichen Wiedereinstieg und der Neuorientierung. Erfolg ohne Veränderung ist unmöglich! Sich ganz individuell zu entwickeln und immer wieder neu zu erfinden ist ein sehr spannender Prozess. Ich wünsche uns Frauen daher ganz viel Neugier, ein inspirierendes, tragfähiges Netzwerk, Tatkraft und eine Portion Pragmatismus – eben den besonderen Mix, der uns – privat und beruflich – voranbringt!

Christiane Finner,
Leiterin der Koordinierungsstelle Frau und Beruf Hannover

Foto: © Peter Hiltmann

Helene Wildfeuer

Foto: Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb Bundesfrauenvertretung

 

Erziehungs- und Pflegearbeit muss einen höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft erhalten. Dazu müssen zum einen Care-Berufe aufgewertet werden, zum anderen müssen im Familienalltag etwa in Pflege- oder Betreuungssituationen erlangte Kompetenzen wie Stressmanagement oder Selbstorganisation zu Qualifikationsmerkmalen von künftigen Führungskräften gemacht werden. Gerade die Digitalisierung der Arbeitswelt mit ihren mobilen und flexiblen Möglichkeiten zur Arbeitsorganisation bietet im öffentlichen Dienst eine gewaltige Chance gendersensible Führungskulturen zu entwickeln und den Begriff „Leistungsträgerin“ neu zu definieren.

Helene Wildfeuer
Vorsitzende der dbb Bundesfrauenvertretung

Foto: © Marco Urban

Prof. Dr. Petra Arenberg

Foto: Prof. Dr. Petra Arenberg

 

Unternehmen ermöglichen heute mit unterschiedlichen Maßnahmen Familie und Beruf gewinnbringend zu verbinden. Damit schaffen sie Bedingungen für exzellente Arbeitsleistung und Jobzufriedenheit. Neue Beschäftigungsvarianten aber auch eine gute Vernetzung während der Erziehungs- und Pflegezeiten ermöglichen den Einklang zwischen sinnstiftender Arbeit und Familie.

Prof. Dr. Petra Arenberg
Departmentleitung Psychologie & Gesundheit, SRH Fernhochschule

Prof. Dr. Jutta Rump

Foto: Prof. Dr. Jutta Rump

Nach einer familiär bedingten Auszeit möglichst schnell wieder in den Beruf zurückzukehren, wird für immer mehr Frauen zur Selbstverständlichkeit. Entscheidend für einen erfolgreichen Wiedereinstieg ist dabei nicht zuletzt die partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit.

Prof. Dr. Jutta Rump
Institut für Beschäftigung und Employability IBE

Foto: © IBE

Inge Trame

Foto: Inge Trame

Trauen Sie sich! Greifen Sie an! - So versuche ich die Frauen, die sich an mich wenden, zu bestärken, ihre berufllche

Nach einer familienbedingten Berufsunterbrechung möchten viele Frauen und auch immer mehr Männer beides: Zeit für aktive Elternschaft sowie eine sozialversicherungspflichtige Erwerbstätigkeit. Eine große Herausforderung? Lassen Sie sich vor Ort beraten. Ihre kommunale Gleichstellungsbeauftragte bietet Ihnen Orientierung im Wiedereinstiegs-prozess. Workshops und Wiedereinstiegsbörsen runden das Angebot ab, so dass es für Sie heißt: Auf geht’s!

Inge Trame, Gleichstellungsbeauftragte für Frau und Mann der Stadt Gütersloh

Foto: © "Stadt Gütersloh"

Clara Billen

Foto: Clara Billen

Wiedereinsteigerinnen brauchen gute politische Rahmenbedingungen. Dazu gehört unbedingt eine gesellschaftliche Debatte über unbezahlte Sorgearbeit. Denn Vereinbarkeit darf kein privates Entscheidungsdilemma der Frauen bleiben.

Clara Billen
Projektleiterin "Qualifizierung regionaler Equal-Pay-Beraterinnen"
Deutscher LandFrauenverband

Foto: © Reiner Freese

Serena Junker

Foto: Serena Junker

Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können.
GEORGE ELIOT
Das ist das Motto, das wir vielen Frauen in unserer Beratung mit auf den Weg geben. Damit machen wir ihnen Mut, den Wiedereinstieg als Chance zu sehen, vielleicht auch noch einmal etwas ganz Neues anzugehen.

Serena Junker
Projektleiterin
Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH, Lauchhammer

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