Beruflicher Wiedereinstieg - erfolgreich durch das Jahr 2018!

Sie möchten in diesem Jahr beruflich neue Weichen stellen, nach einer Familien- bzw. Pflegephase in Ihren Beruf zurückkehren, sich selbständig machen oder von einem Minijob in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis wechseln? Lassen Sie sich motivieren: Die Statements des Monats unserer Expertinnen und Experten inspierieren, damit das Durchstarten Freude macht.

Ziel - Weisse Schrift auf buntem Hintergrund

Viel Spaß und Erfolg für Ihren beruflichen Wiedereinstieg!

Martina Lenz

Foto:Martina Lenz

Es kann Dir jemand die Tür öffnen,
aber hindurchgehen musst Du selbst.

Konfuzius

Die vielen Jahresrückblicke sind schonfast wieder aus unserem Gedächtnis verschwunden – und das ist auch gut so, denn schließlich können wir uns so auf die spannenden Möglichkeiten des neuen Jahres konzentrieren. Ich wünsche Ihnen, dass sich Ihnen viele Türen öffnen und Sie die Chance ergreifen und hindurch gehen! Türöffner können die PWE-Beratungsstellen und/oder meine Kolleginnen und Kollegen Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt in den Arbeitsagenturen vor Ort sein. Die Beratungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie über unsere Beratungsstellesuche, Termine und Veranstaltungen können Sie über die Suchfunktion des Veranstaltungskalenders filtern. Viel Erfolg für Ihren persönlichen Wiedereinstieg!

Martina Lenz
Fachbereich Arbeitsmarkt und Netzwerke, Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Hessen

Foto: © RD Hessen

Anke Paul

Foto: Anke Paul

Sie sind nicht allein!

Beim Wiedereinstieg in den Beruf entstehen viele Fragen und vielleicht auch das ein oder andere Problem. Das müssen Sie nicht allein bewältigen. Bei den Agenturen für Arbeit finden Sie viel Unterstützung. Beauftragte für Chancengleichheit haben ein breites Angebot an Veranstaltungen.  Am Telefonaktionstag können Sie ganz unbürokratisch in das Angebot der Arbeitsverwaltung hinein schnuppern. Die Kolleginnen sitzen für Sie einen ganzen Tag am Telefon und freuen sich, wenn sie Ihnen zu allen Fragen rund um den Wiedereinstieg mit Rat zur Seite stehen können.

Anke Paul, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit in Hessen

Robert Franken

Foto: Robert Franken

Ich wünsche Ihnen zunächst einmal Arbeitgeber_innen, die Ihr Potenzial zu schätzen wissen. Denn es ist Selbstbewusstsein angesagt. Egal, was man Ihnen vielleicht einzureden versucht: Seien Sie sich sich Ihrer Stärken und Ihrer Fähigkeiten bewusst. Auch und gerade in einer beruflichen Auszeit haben Sie Erfahrungen gemacht, die für jeden Arbeitgeber sehr wertvoll sind. Als Geschäftsführer zweier Internet-Unternehmen habe ich in der Vergangenheit z.B. nur die besten Erfahrungen mit Müttern in Teilzeit gemacht, denn diese waren stets die motiviertesten und die am besten organisierten Kolleg_innen. Viel Erfolg für Sie!

Robert Franken, Berater Digital & Diversity

Foto: © Sung-Hee Seewald Fotografie

Goschka Grynia-Gallwitz

Foto: Goschka Grynia-Gallwitz

Machen Sie mehr aus Ihrem Minijob! Bauen Sie sich eine Berufsperspektive in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung auf und sichern damit Ihren Lebensunterhalt! Auch wenn es in manchen Fällen kurzfristig finanziell attraktiv zu sein scheint – der Minijob ist eine schlecht bezahlte Sackgasse, die in die Altersarmut führt. Je eher Sie herausfinden, umso besser! Seien Sie mutig, holen Sie sich die Anerkennung Ihrer Leistung, eine andere Position im Betrieb, bei den Kolleginnen und Kollegen, verdienen Sie mehr Geld und genießen Sie Ihre finanzielle Unabhängigkeit. Sorgen Sie schon jetzt für Ihre Rente. Es ist wichtig, sich nach der Familienphase auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und offensiv den Arbeitsmarkt zu erobern. Die Beratungsstelle Perspektive Wiedereinstieg Göttingen unterstützt Sie gern!

Goschka Grynia-Gallwitz, Projektleiterin und Coach, Perspektive Wiedereinstieg Göttingen an der VHS Göttingen Osterode gGmbH

Foto: © Ralph Hormes

Silvia Niersbach

Foto: Silvia Niersbach

 

In den Haushalten der vorindustriellen Zeit übernahmen sowohl Frauen als auch Männer in allen Bereichen der Selbstversorgungswirtschaft wichtige Aufgaben – Männer wie Frauen erfüllten Arbeiten in der Landwirtschaft, dem Handwerk und der Hauswirtschaft. Erst die Industrialisierung trennte das Wohnen und die Arbeit räumlich und ordnete sie den Geschlechtern zu. Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Rollenzuschreibungen und Erwartungen an die Geschlechter keineswegs biologisch vorbestimmt und unveränderlich sind – sie sind wandelbar und können weiterentwickelt werden. Im Hinblick auf die finanzielle Absicherung von Frauen heute und im Alter ist es wichtig, dass wir uns an neue gesellschaftliche Narrative gewöhnen und sie praktizieren: Es geht fair zu, wenn Mütter und Väter sich gleichberechtigt die Haus- und Sorgearbeit einerseits und Erwerbstätigkeit andererseits teilen. Haushaltsnahe Dienstleistungen können hierbei eine unterstützende und damit wichtige Rolle spielen.

Silvia Niersbach, M. Sc., Kompetenzzentrum PQHD - Professionalisierung und Qualitätssicherung haushaltsnaher Dienstleistungen
Foto: © Rossi von stolenmoments.de/kontakt/

Joachim Lask

Foto: Joachim Lask

Selbständige und Eltern wollen die Zukunft gestalten. Für den Selbständigen bedeutet dies: Der Start eines Unternehmens oder eines Produktes ist eine Wette mit dem Markt: Wir hoffen, dass der Kunde zugreift. Das ist mutig, das kostet Kraft, Geld, Geduld und manchmal auch Tränen. Es ist ein sehr ehrlicher Augenblick und hat etwas Geheimnisvolles und Magisches in sich. Mütter und Väter trainieren in ihrem Kompetenzcenter Familie genau diese vielleicht wichtigste Fähigkeit von Unternehmern: Selbsterkenntnis! Kinder und Kunden sind radikal-ehrlich in Ihrem Feedback! Selbsterkenntnis ist dann möglich – eine Bedingung von etwas Besserem. So wünsche ich einen guten Start zum Wiedereinstieg oder sogar Neuanfang und weiteres gutes Lernen im besten Kompetenzcenter – die Familie.

Joachim E. Lask, Personal- und Organisationsentwickler im WorkFamily-Institut

Foto: © Elisabeth Gärtner

Marithres van Bürk-Opahle

Foto: Marithres van Bürk-Opahle

MAXI statt mini! – für die berufliche Zukunft!

Manchmal gibt es Zeiten, da passen kleine Jobs ins Leben – zur Familiensituation, zur Weiterbildung. Aber Minijobs werden schnell zur Falle: Wer nur einen Minijob hat, bleibt meist dort kleben. Daher brauchen wir neue Rahmenbedingungen für kleine Jobs und kein BRUTTO = NETTO. Die Befreiung von Steuern und Sozialabgaben verhindert das Wachsen in Teilzeit- und Vollzeit. Wir brauchen neue Steuermodelle anstelle des Ehegattensplittings und der Steuerklasse 5, damit es Spaß macht und sich lohnt, nach der Familienphase für den eigenen Lebensunterhalt und die eigene Rente zu arbeiten.

Marithres van Bürk-Opahle ist Geschäftsführerin von Frau & Beruf im Kreis Warendorf und gemeinsam mit dem Verein Frauen & Beruf Münster Koordinatorin der Kampagne www.maxistattmini.de

Foto: © Ulrike Dammann

Ulrike Schasse

Foto: © Thomas Mandl

 

Digi...was?“ wird wohl kaum noch jemand fragen. Aber was bedeutet Digitalisierung für mich persönlich, für meinen beruflichen Wiedereinstieg oder in einer Pflegesituation? Das ESF-Bundesprogramm „Perspektive Wiedereinstieg – Potenziale erschließen“ nimmt diese Fragen in den Blick und bietet Orientierung sowie Online-Weiterbildung.

Ulrike Schasse, Stiftung SPI/Programm-Koordinatorin ESF-Bundesprogramm „Perspektive Wiedereinstieg – Potenziale erschließen“. Die Stiftung SPI berät und unterstützt mit dem Geschäftsbereich Strategien sozialer Integration Bundes- und Landesministerien bei der Entwicklung und Umsetzung von Förderprogrammen auf Grundlage ihrer Stiftungszwecke: Bekämpfung sozialer Ausgrenzung, Unterstützung beim Erwerb von Zukunftskompetenzen und Stärkung von Eigenverantwortung und sozialem Engagement.
Foto: © Thomas Mandl

Elisabeth Herold

Foto: © Elisabeth Herold

 

Wiedereinstieg braucht Zeit. Zeit zur Orientierung und Information. Zeit, um Perspektiven zu erarbeiten und sich auszuprobieren. Zeit, damit der Wiedereinstieg gelingt. Und diese Zeit geben wir Ihnen - in Ihrer Agentur für Arbeit Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt und spezialisierte Wiedereinstiegsberaterinnen und -berater unterstützen Sie mit Informationsveranstaltungen und Workshopreihen, individueller Beratung und Förderung und weiteren Angeboten, die Sie auf den ersten Blick vielleicht nicht bei der Arbeitsagentur vermuten. Ich möchte Sie ermuntern, diese Angebote zu nutzen. Sprechen Sie uns an!

Elisabeth Herold, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, Kiel.

Silvia Gerisch

Foto: Silvia Gerisch

'Leben ist das, was passiert, während Du fleißig dabei bist, andere Pläne zu schmieden.' – John Lennon
Dieses Zitat ist so zutreffend auf unsere Arbeit, die wir im Rahmen des Projektes „Perspektive Wiedereinstieg - Vogtland“ durchführen und beschreibt die vielfältigen Eindrücke, die wir bislang erleben durften. Wir waren und sind gemeinsam mit unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern euphorisch, irritiert, begeistert, niedergeschlagen, glücklich, traurig. Vor allem aber stolz. Stolz auf die vielen verschiedenen positiven Wiedereinstiegsgeschichten. Nutzen auch Sie diese wunderbare Möglichkeit!

Silvia Gerisch - Projektkoordinatorin „Perspektive Wiedereinstieg Vogtland“, Witt Schulungszentrum GmbH

Christiane Naß

Foto: Christiane Naß

Trauen Sie sich! Greifen Sie an! - So versuche ich die Frauen, die sich an mich wenden, zu bestärken, ihre berufllche Zukunft in die Hand zu nehmen und zu gestalten. Die meisten 'meiner' ratsuchenden Frauen sind gut qualifiziert und haben vor der Familienphase gute Arbeit geleistet. Eigentlich braucht frau da nur ein bisschen Mut und eine Strategie, damit der berufliche Wiedereinstieg gelingt. Eine gute Beratung und ggf. eine Qualifizierung können dabei unterstützen. Frau muss es nur wissen und die Angebote nutzen.

Christiane Naß, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Agentur für Arbeit Wesel

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Foto:_by_Judith Lisser-Meister_pixelio.de

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