Einfach und verständlich: Minijob-Broschüre informiert in leichter Sprache

Welche gesetzlichen Regelungen müssen Mini-Jobber und Mini-Jobberinnen beachten? Welche Rechte und Pflichten haben sie? Haben sie Anspruch auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert in einfachen und verständlichen Worten die Broschüre „Der Minijob – in leichter Sprache“, herausgegeben vom Netzwerk „Chancengleichheit Südhessen“ in Darmstadt.

Foto: Cover der Broschüre Minijob in Leichter Sprache

Die Informationsschrift klärt Mini-Jobberinnen und Mini-Jobber unter anderem zu den Themen Mindest-Lohn, Urlaubs-Anspruch und Arbeitszeit-Regelungen auf. Außerdem wird erläutert, was im Arbeits-Vertrag stehen muss und was für die Renten- und Krankenversicherung gezahlt wird. Am Ende der Broschüre werden schwere Wörter, wie zum Beispiel Teilzeit-Gesetz, Renten-Versicherung oder Privat-Haushalt erklärt. Im Text sind die schweren Wörter in grüner Farbe hervorgehoben. Die Broschüre steht als PDF-Datei zum kostenlosen Download bereit. Sie kann aber auch in einer Druckversion per Telefon unter 06151/8811044 oder E-Mail Chancengleichheit@ladadi.de bestellt werden.

Minijob – Langfristige Konsequenzen im Blick behalten

Mit den Publikationen „Der Minijob – in einfacher Sprache“ und „Der Minijob – Rechte, Risiken und Nebenwirkungen“ sowie verschiedenen Veranstaltungen möchte das Netzwerk „Chancengleichheit Südhessen“ über das Thema Minijob informieren und zugleich für langfristige Folgen sensibilisieren. Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit arbeiten bundesweit rund 4.800.000 Beschäftigte ausschließlich in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis, dem sogenannten Minijob, zwei Drittel davon seien Frauen. Anders als gehofft erweise sich eine geringfügige Beschäftigung meist nicht als Brückenfunktion für den Einstieg in ein reguläres Arbeitsverhältnis. Vielmehr entstehe ein Klebeeffekt, aus dem die wenigsten Frauen wieder herausfinden. Was das für ihre Zukunft bedeutet, wird laut dem Netzwerk „Chancengleichheit Südhessen“ vielen Betroffenen erst zu spät bewusst.

Die Broschüre „Der Minijob – Rechte, Risiken und Nebenwirkungen“ kann ebenfalls kostenlos auf der Webseite des Netzwerks Chancengleichheit heruntergeladen werden. 

Links:

Website des Landkreises Darmstadt-Dieburg -
Download der Broschüren „Der Minijob – in einfacher Sprache“ und „Der Minijob – Rechte, Risiken und Nebenwirkungen“

Wiedereinstiegsrechner des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Minijobs im gewerblichen Bereich und Minijobs in Privathaushalten
Umfassende Informationen auf der Website der Minijob-Zentrale

Mindestlohn
Internetportal des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

perspektive-wiedereinstieg.de

Studie: "Frauen im Minijob"

Best Practice: Wege aus der Sackgasse „Minijob“ – „REWE Haase“ in Hamm/Westfalen unterstützt seine Mitarbeiterinnen dabei, sich beruflich weiterzuentwickeln.

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Foto: © Netzwerk „Chancengleichheit Südhessen“ Büro für Chancengleichheit des Landkreises Darmstadt-Dieburg

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