Dienstgesetz schützt Beamtinnen und Beamte mit Kindern vor Benachteiligung

Das Bundesbeamtengesetz vom 5. Februar 2009 wird modernen Anforderungen an Berufs- und Familienleben gerecht und ermöglicht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Beamtinnen und Beamten.

Foto: Polizistin mit Kelle vor einem Schild mit Schriftzug "Umweltzone"

Das Bundesbeamtengesetz stellt sicher, dass niemand wegen Schwangerschaft, Mutterschutz, Elternzeit oder Teilzeitbeschäftigung bei der Einstellung oder Beförderung benachteiligt wird. Damit wird Beamtinnen und Beamte mit Kindern erleichtert, berufliche Anforderungen und Familie in Einklang zu bringen.

Das sogenannte Gesetz zur Neuordnung und Modernisierung des Bundesdienstrechts (Dienstrechtsneuordnungsgesetz) enthält ein umfassendes Benachteiligungsverbot für Beamtinnen und Beamte mit Familie. So wird zum Beispiel sichergestellt, dass die Probezeit auch dann als bestanden gewertet werden kann, wenn ein Teil davon als Elternzeit genommen wurde. Weiter sieht das Gesetz die Verlängerung der Beurlaubung (ohne Dienstbezüge) bei Kinderbetreuung oder -pflege von zwölf auf 15 Jahre vor. Zusätzlich wird der Kinderanteil im Familienzuschlag für alle dritten und weiteren Kinder um monatlich jeweils 50 Euro angehoben.

Link:

Bundesbeamtengesetz

Foto: pixelio.de / GTUE

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