Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026 beschlossen

Ab dem 01. August 2026 tritt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder in Kraft. Nach dem Bundestag hat am 10. September 2021 auch der Bundesrat dem „Ganztagsförderungsgesetz“ zugestimmt. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder in der Grundschule wird ab August 2026 schrittweise eingeführt. Mit dem Rechtsanspruch soll die Betreuungslücke geschlossen werden, die Familien entsteht, wenn das Kind/die Kinder eingeschult werden. Ein bedeutender Schritt für Eltern, die Familie und Beruf vereinbaren müssen.

Foto: Zwei Mädchen am Schreibtisch - eine schreibt, eine schaut zu

Die Bundesregierung hatte das Vorhaben für mehr Vereinbarkeit und mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung Anfang Mai 2021 auf den Weg gebracht. Der Rechtsanspruch sieht vor, dass ab August 2026 zunächst alle Grundschulkinder der ersten Klassenstufe einen Anspruch auf Ganztagsförderung erhalten. Dieser Anspruch wird in den Folgejahren um je eine Klassenstufe ausgeweitet. Ab August 2029 haben Grundschulkinder der Klassenstufen eins bis vier einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung.

"Ich freue mich sehr, dass nun auch der Bundesrat dem guten Kompromiss zugestimmt hat, den wir mit den Ländern gefunden haben. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder kommt. Das ist eine großartige Nachricht für Familien. Wir stärken die Kinder und entlasten die Eltern. Wir sorgen dafür, dass alle Kinder gut ins Schulleben starten können und gleiche Chancen haben - unabhängig von der Herkunft oder dem Geldbeutel der Eltern. Mit der verlässlichen Förderung und Betreuung ihrer Kinder am Nachmittag können Eltern Familie und Beruf besser vereinbaren. Wir schließen die Betreuungslücke, die nach der Kita oft in der Grundschule besteht. Unser Land wird familienfreundlicher. Der Bund hat den Ländern milliardenschwere Unterstützung für den Ganztagsausbau zugesichert. So investieren wir in die Zukunft unserer Kinder. Jetzt muss es darum gehen, zügig ausreichend Plätze zu schaffen und Fachkräfte zu gewinnen und zu qualifizieren," so Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht in einer aktuellen Meldung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Weitere Hintergrundinformationen finden Interessierte in den folgenden Beiträgen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Links:

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026 beschlossen – Meldung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Betreuungslücken für Grundschulkinder schließen

Foto: © klimkin auf Pixabay

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