Digitale Arbeitsmodelle langfristig erfolgreich nutzen: Personalverantwortliche und Beschäftigte meistern die neue Normalität

Homeoffice und mobiles Arbeiten haben sich im Zuge der Corona-Pandemie von der Ausnahme zur neuen Normalität entwickelt. Unternehmen stehen aktuell vor der Herausforderung, zusammen mit den Mitarbeitenden Lösungen zu entwickeln, damit flexible Arbeitsformen dauerhaft tragfähig sind und zudem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. Das Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie die „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bieten umfangreiche Informationen, damit die Einführung und Umsetzung flexibler Arbeitsplatzmodelle gelingt.

Foto: Arbeitsplatz Homeoffice

Arbeiten, wenn gleichzeitig die Kinder zuhause betreut werden müssen oder im Homeoffice Grenzen ziehen zwischen Arbeit und Freizeit: Die Toolbox des Unternehmensprogramms "Erfolgsfaktor Familie" gibt nützliche Tipps und Beispiele aus der Praxis zum betrieblichen Umgang mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und mobilem Arbeiten. Die Erfahrungen zeigen: Unternehmen mit einer familienorientierten Unternehmenskultur sind für die Herausforderungen der Corona-Krise besser gewappnet. Im Rahmen der Kommunikations-Toolbox werden Informationen, Empfehlungen und praktische Hinweise zu flexiblen Maßnahmen der Arbeitsorganisation zur Verfügung gestellt. Flankiert wird die Toolbox durch Erfahrungen und gute Beispiele von Mitgliedern aus dem Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie".

Corona-Toolbox - Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Echt jetzt? Gerade jetzt!

Technik, Datenschutz, Arbeitsplatzgestaltung

Eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass das Arbeiten im Homeoffice auf Dauer als gewinnbringend empfunden wird, sind eine funktionierende Technik, ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz und eine neue Form der Mitarbeiterführung. Mit diesen und weiteren Aspekten beschäftigt sich der Themenschwerpunkt Covid 19/Homeoffice des Onlineportals INQA. Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichen Bereichen informieren Personalverantwortliche zu rechtlichen Fragen rund um das Homeoffice, zu Datenschutz und IT-Sicherheit, Kommunikation und Organisation sowie zur Arbeitsplatzgestaltung im Homeoffice.

INQA - Einführung von Homeoffice-Modellen 

Digitalen Wandel als Chance erkennen

Passende Rahmenbedingungen vorausgesetzt, können flexible Arbeitsplatzmodelle gerade im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu einer Win-Win-Situation für Unternehmen ebenso wie für Mitarbeitende werden. Mobile Arbeitsformen können Mütter und Väter zum Beispiel dabei helfen, die Aufgabenteilung partnerschaftlich zu gestalten, da allein durch den Wegfall der täglichen Wegezeiten viel Zeit gewonnen wird. Zudem lassen sich viele Abläufe effizienter gestalten, wenn keine Dauerpräsenz am Arbeitsplatz mehr nötig ist.

Unternehmen wiederum steigern mit Home-Office-Angeboten ihre Attraktivität als Arbeitgebende. Außerdem profitieren sie von einer erhöhten Produktivität und Effizienz aufgrund optimierter Abläufe und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Unternehmen und Beschäftigte müssen sich gleichzeitig aber auch der Grenzen und Risiken digitaler Arbeitsformen bewusst sein. Mobiles Arbeiten ist nicht für alle Tätigkeiten und für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geeignet. Professionelle Arbeitsbedingungen müssen erfüllt sein, unabhängig davon, ob Beschäftigte im Büro, zu Hause oder mobil arbeiten. Jedes Unternehmen muss daher seine individuelle Lösung für die digitale Arbeitsorganisation finden. Erfolgreich umgesetzte Vereinbarkeitsmodelle entstehen durch einen Prozess, der Ausdauer braucht und bei dem alle Beteiligten durch eine transparente Zielsetzung, offene Kommunikation und fortlaufende Unterstützung mit an Bord geholt werden müssen. Hilfreich für die Einführung flexibler Arbeitsplatzmodelle ist auch die Broschüre Toolbox „Digitale Vereinbarkeit“ des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ des BMFSFJ.

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Rubrik Familienbewusste Personalpolitik

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