Ankündigung: Kick-off Equal Pay Day-Kampagne 2022

Online live dabei sein und sich für mehr Lohngerechtigkeit und Gleichberechtigung stark machen: Am 8. Oktober 2021 wird in einer digitalen Kick-off-Veranstaltung in der Zeit von 11:00 bis 12:00 Uhr der Startschuss für die Equal Pay Day- Kampagne (EPD) 2022 gegeben. Die Kampagne 2022 steht unter dem Motto „Equal pay 4.0 – gerechte Bezahlung in der digitalen Arbeitswelt“. Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) spricht das Grußwort zur Veranstaltung. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Online-Veranstaltung teilzunehmen!

Foto: Equal Pay Day-Taschen

Die Digitalisierung am Arbeitsplatz hat im Zuge der Corona-Pandemie enormen Auftrieb erhalten. Welche Strukturen sind notwendig, dass auch das Thema Lohngerechtigkeit in der digitalen Arbeitswelt an Fahrt gewinnt? Die EPD-Kampagne 2022 beschäftigt sich daher mit den Fragen: Warum muss künstliche Intelligenz für mehr Diversität und Lohngerechtigkeit mit an Bord genommen werden? Welche Stellschrauben sind für eine gerechte Bezahlung für gleiche bzw. gleichwertige Arbeit in der digitalen Zukunft wichtig und wie können die letzten Stolpersteine zum Erreichen der Entgeltgleichheit aus dem Weg geräumt werden? Diskutieren Sie mit und treten Sie gemeinsam mit den Veranstalterinnen für eine gleichberechtigte Zukunft ein.

Programm

  • Grußwort: Juliane Seifert, Staatssekretärin im BMFSFJ
  • Vorstellung der Equal Pay Day-Kampagne 2022: Uta Zech, Präsidentin Business and Professional Women Germany e.V.
  • Vorstellung der Ergebnisse des Gutachtens für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung - Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten:
    Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, Professorin für Volkswirtschaftslehre und Direktorin des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung; Vorsitzende der Sachverständigenkommission zum Dritten Gleichstellungsbericht
  • Moderiertes Gespräch: Chancen für Lohngerechtigkeit und mehr Diversität durch gendersensible künstliche Intelligenz am Beispiel von Diversity-Recruiting und Psycholinguistik Noah Fleischer, stellvertretender Geschäftsführer für Strategie und Data Analytics, LUB
  • Moderation:Jannis Schkarian

Anmeldung: Auftakt der EPD-Kampagne 2022

Online – Livestream

8. Oktober 2021

11:00 bis 12:00 Uhr

Gleich loslegen!

Wer sich direkt über mögliche Aktionen austauschen möchte, kann am 9. November 2021 in der Zeit von 11:30 bis 13:00 Uhr an einem Online-Netzwerk-Treffen teilnehmen. Im Rahmen der Veranstaltung werden Best-Practice-Beispiele für  Aktionen vorgestellt. Des Weiteren besteht die Gelegenheit, sich zu vernetzen und neue Ideen für Equal Pay Day-Aktionen zu entwickeln.

Anmeldung zur Online-Netzwerk-Veranstaltung

Equal Pay Day 2022

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 18 Prozent in Deutschland beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 66 Tage und das Datum des nächsten EPD am 7. März 2022. Weitere Informationen finden Interessierte auf der EPD-Website.

Hintergrund

Der EPD wurde 2008 auf Initiative des BPW Germany e.V. erstmals in Deutschland durchgeführt und wird seitdem vom BMFSFJ finanziell gefördert. Entstanden ist der Tag für gleiche Bezahlung in den USA. Die amerikanischen Business and Professional Women schufen 1988 mit der Red Purse Campaign ein Sinnbild für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Diesen Gedanken griff der BPW Germany auf, sodass die roten Taschen bundesweit zum Symbol des 30 wurden.

Links:

EPD - Business and Professional Women - Germany e.V.

BPW Germany e.V.

BMFSFJ: Informationen und Broschüren zum Thema Entgelttransparenz

perspektive-wiedereinstieg.de

Über Geld spricht man doch: Die Möglichkeiten des Entgelttransparenzgesetzes aktiv nutzen

Equal-Pay-Beraterinnen engagieren sich für mehr Lohngerechtigkeit

Starthilfe für finanzielle Unabhängigkeit: Das DGB-Projekt “Was verdient die Frau? Wirtschaftliche Unabhängigkeit!“

Wissen, was die eigene Arbeit wert ist: Entgelttransparenzportale nutzen

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Foto: © Businessfotografie Inga Haar

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