Ministerin Giffey fördert digitalen Ausbau der Mehrgenerationenhäuser

Bis zu 530.000 Euro zusätzliche Bundesmittel für digitale Kontakt-Infrastrukturen

Die 530 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland sollen digitaler werden. Dafür stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) kurzfristig zusätzliche Bundesmittel in Höhe von bis zu 1000 Euro pro Mehrgenerationenhaus zur Verfügung.

Der zusätzliche Bundeszuschuss soll beim Aufbau und zur Weiterentwicklung digitaler Kontakt-Infrastrukturen helfen. Mit dem Geld sollen die Häuser virtuelle Angebote entwickeln und bereits bestehende Dienste modernisieren. Mit einem einfachen Antragsverfahren können die Mehrgenerationenhäuser ihre Ausgaben etwa für ein Tablet, eine Web-Cam oder Abo-Kosten für eine gerade neu entwickelte MGH-App geltend machen.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey:

Während der Pandemie hat sich gezeigt, wie entscheidend es ist, auf virtuellem Weg miteinander in Verbindung zu bleiben. Digitale Angebote sind deshalb für die Mehrgenerationenhäuser eine sinnvolle Ergänzung, um auch bei räumlicher Distanz soziale Nähe zu ermöglichen. Mit modernen Kontakt-Infrastrukturen können die Häuser ihre Arbeit auch in schwierigen Zeiten weiterführen. Fachlich und inhaltlich wird den Mehrgenerationenhäusern der Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V. (VskA) als Projektpartner zur Seite stehen – unter anderem durch technischen Support, digitale Lernräume und Workshops mit Experten. Anträge können ab sofort beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander und zur Arbeit der Mehrgenerationenhäuser unter www.mehrgenerationenhaeuser.de.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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