Broschüre: „Zusätzliche Altersvorsorge“

Wer im Alter finanziell gesichert leben möchte, sollte vorsorgen – über die Beiträge zur gesetzlichen Rente hinaus. Eine Publikation des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales informiert über staatlich geförderte Möglichkeiten der betrieblichen und privaten Altersvorsorge.

Titel der Broschüre "Zusätzliche Altersvorsorge" (BMAS, 2014)

Die Sicherung der eigenen Rente zählt bei Frauen und Männer gleichermaßen zu den wichtigsten Gründen für den beruflichen Wiedereinstieg nach einer Fami­lien­phase. Kernstück der Altersvorsorge in Deutschland ist die gesetzliche Rente. Um jedoch im Alter den gewohnten Lebensstandard beibehalten zu können, empfiehlt es sich, zusätzlich betriebliche bzw. private Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen. Der Staat unterstützt dies durch eine Befreiung von der Steuer- und Beitragspflicht in der Ansparphase bzw. durch geldwerte Zulagen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert darüber in der Broschüre „Zusätzliche Altersvorsorge“.

Betriebliche Altersversorgung

Klassischerweise ist unter betrieblicher Alters­versorgung eine freiwillige finanzielle Leistung des Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin zu verstehen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, Teile des eigenen Lohns oder Gehalts in eine betriebliche Alters­versorgung zu investieren (Entgeltumwandlung). Seit 2002 haben Beschäftigte ein Anrecht darauf. Welche Vorteile dies hat, und welche Modelle es dafür gibt, ist in der Broschüre beschrieben.

Private Altersversorgung

Seit 2002 fördert der Staat unter bestimmten Bedingungen die private Alters­vorsorge mit finanziellen Zuschüssen und Steuerersparnissen (zusätzlicher Sonderausgabenabzug). Die Broschüre erläutert die  sogenannte Riester-Förderung und wer sie für welche Anlageform in Anspruch nehmen kann.

Wichtig: Persönliche Beratung nötig

Ziel der Publikation ist es, den Leserinnen und Lesern ein Grundwissen zu vermitteln. Eine individuelle Beratung ist bei der Entscheidung für eine passende Altersvorsorgelösung darüber hinaus unerlässlich, betonen die Autorinnen und Autoren und verweisen diesbezüglich auf eine Individualberatung durch die Rentenversicherungsträger, durch Banken, Sparkassen, Versicherungsfachleute sowie die Verbraucherzentralen.

Tipp: Vorträge der Deutschen Rentenversicherung

Wer sich zu bestimmten Rentenfragen vertieft informieren möchte, kann kostenlos Vorträge oder Seminare besuchen, die die Deutsche Rentenversicherung bun­des­weit anbietet. Die Themen lauten zum Beispiel: „Meine Altersvorsorge – was habe ich schon, was brauche ich noch?“, „Frauen und Rente: Was ist wichtig?“ oder „Selbstständig? Richtig und gut rentenversichert!“.Die Veranstaltungstermine und -orte sind auf der Website der Deutschen Rentenversicherung zu finden.

Links:

„Zusätzliche Altersvorsorge“
Broschüre des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (Januar 2014) 

Vorträge und Seminare
Informationen auf der Website der Deutschen Rentenversicherung

Foto: BMAS

Services

Themenlotse

Themen-Schnellzugang