Isabel J. (34) - "Gelungener Wiedereinstieg nach der Elternzeit"

Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Bürokauffrau dachte Isabel J.* 34 Jahre, nach der Elternzeit, schnell wieder Fuß im Berufsleben fassen zu können. Leider konnte sie diesen Wunsch nicht ohne weiteres verwirklichen. Seit 2014 war sie auf Leistungen des SGB II angewiesen – nicht immer eine einfache Situation. Sie schrieb fleißig Bewerbungen, denn „beruflich wieder aktiv zu werden“ war ihr sehr wichtig.

Foto: Frau am Bildschrim

Im Winter 2015 machte sie die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Vogtland auf das Projekt "Chancen für Vogtländerinnen – Perspektive Wiedereinstieg" aufmerksam. Das ESF-geförderte Projekt unterstützt Frauen und Männer im beruflichen Wiedereinstiegsprozess. Es werden alle bewährten Instrumente wie Coaching, Qualifizierungen und die Nutzung der langjährigen Kontakte zu Unternehmen in der Region aufgegriffen. Isabel J. erkannte für sich die Chance, durch eine individuelle Unterstützung bessere Möglichkeiten beim beruflichen Wiedereinstieg zu haben.

Ihr Sohn ging zu dieser Zeit schon in die Schule, so dass sie sich voll und ganz auf die Beratungstermine und Gruppencoachings fokussieren konnte. Neben einem intensiven Bewerbungstraining nahm sie auch an Modulen wie "Erfolgreich kommunizieren" oder "Farb- und Stilberatung" teil. Ich habe alles mitgemacht,  habe neue Inputs bekommen und viel von den anderen Frauen erfahren, berichtet Isabel J.

Praktikum bietet Sprungbrett

Im Rahmen des individuellen Coachings wurden gemeinsam mit ihr berufliche Perspektiven ausgelotet. Sie hat sich daraufhin für eine Weiterbildung zur "Kaufmännischen Fachkraft im Gesundheitswesen" entschieden. Innerhalb dieser Weiterbildung war ein 8-wöchiges Praktikum bei einem Unternehmen zu absolvieren, welches sich als Sprungbrett für Isabel J. erweisen sollte. Damals ging alles ganz schnell. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass ich gleich bei dem Unternehmen bleiben kann, freut sie sich.

Seit März 2017 arbeitet Isabel J. in Vollzeit in der Verwaltung der ADMEDIA Plauen GmbH, einem Rehabilitations- und Therapiezentrum. Neben den klassischen Sekretariatsaufgaben ist sie unter anderem auch für die Bearbeitung von Patienten-Neuzugängen sowie für den Bereich Service und Anmeldung zuständig. Auf die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, lächelt Isabel J. Das ist kein Problem. Ich arbeite von 7:30 bis 16:00 Uhr. Wenn ich mal einen Termin habe, kann ich diesen auch wahrnehmen. Das lässt sich ganz flexibel klären und einrichten.

Ihre Teamkollegen- und kolleginnen sind sehr zufrieden und freuen sich über die neue Mitarbeiterin. Isabel J. kann allen Frauen, die wieder in den Beruf einsteigen wollen, mit Blick auf das Programm "Perspektive Wiedereinstieg – Potenziale erschließen" Folgendes raten: "Macht das mit! Probiert das aus! Es bietet Euch definitiv eine Chance, den beruflichen Wiedereinstieg zu meistern!"

Das  Projekt  „Chancen für Vogtländerinnen - Perspektive  Wiedereinstieg“  wird  im  Rahmen  des  ESF-Bundesprogramms  "Perspektive  Wiedereinstieg  –  Potenziale erschließen"durch  das  Bundesministerium  für  Familie,  Senioren,  Frauen  und  Jugend  und  den  Europäischen  Sozialfonds  gefördert.  Dieses  ESF-Programm wird in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen des Aktionsprogramms "Perspektive Wiedereinstieg" umgesetzt. 

 

*Der Name wurde von der Redaktion geändert.

Weitere Informationen zum Berufsfeld:


Sekretär/in im Gesundheitswesen

Links:

„Chancen für Vogtländerinnen – Perspektive Wiedereinstieg“

Wiedereinstiegsrechner

Links Perspektive-wiedereinstieg.de 

ESF-Standorte

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