Summer School 2015 – ein Format mit nachhaltigem Erfolg

Wunscharbeitsplatz gesucht, im eigenen Unternehmen gefunden – schon so manche Geschäftsidee ist in einer Familienphase entstanden. Doch wie wird aus einer guten Idee eine existenzsichernde Selbstständigkeit? Carmen Kraushaar und HeideMarie Klein von der bpw-akademie entwickelten das Seminar-Konzept Summer School: Ihr Wiedereinstieg als Existenzgründerin. Das Seminar sollte interessierten Frauen gründungsrelevantes Know-how vermitteln, damit sie vorhandene berufliche Kenntnisse und gewonnene Lebenserfahrung aus der Familienphase erfolgreich für ihre Geschäftsidee nutzen können. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend förderte dieses Projektvorhaben im Rahmen des Aktionsprogramms "Perspektive Wiedereinstieg". Wie wurde dieses besondere Format zu einem nachhaltigen Erfolg? www.perspektive-wiedereinstieg.de sprach darüber mit den Initiatorinnen und Teilnehmerinnen der Summer School 2015 und lässt Sie in den kommenden Wochen an den interessanten Erfahrungsberichten und Gründungsgeschichten teilhaben.

Foto: Carmen Kraushaar und HeideMarie Klein

Carmen Kraushaar und HeideMarie Klein von der bpw-akademie hatten eine Vision: In der Familienphase gewinnen Frauen zusätzliche Fähigkeiten, die ihre bereits vorhandenen beruflichen Qualifikationen und Erfahrungen wunderbar ergänzen. Unser Ziel ist es, Frauen zu ermöglichen, diese Potenziale zu entfalten und für den beruflichen Wiedereinstieg in eine existenzsichernde Selbstständigkeit erfolgreich zu nutzen. Dazu entwickelten die beiden erfahrenen Unternehmerinnen ein neuartiges Seminar-Format. Die Idee überzeugte auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), welches das Projekt im Rahmen des Aktionsprogramms Perspektive Wiedereinstieg förderte. Im Frühjahr 2015 hatten interessierte Frauen die Möglichkeit, sich mit ihrer jeweiligen Geschäftsidee um einen der 15 ausgeschriebenen Plätze zu bewerben. Voraussetzung für eine Teilnahme war eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium sowie Berufserfahrung vor der Familien- bzw. Pflegephase. Das Gründungsvorhaben sollte mindestens drei der folgenden Kriterien erfüllen:

  • Marktpotenzial
  • realistische Umsetzungsaussichten
  • Innovationspotenzial
  • gesellschaftlicher Mehrwert
  • Potenzial zur Schaffung von Arbeitsplätzen

Innovatives Format – von der Vision zum Erfolg

In der Summer School 2015 boten Carmen Kraushaar und HeideMarie Klein in Kooperation mit der Hochschule Neu-Ulm den Teilnehmerinnen ein exklusives zweiwöchiges Seminarprogramm. Hochkarätige Dozentinnen und Dozenten vermittelten abwechslungsreiche Inhalte und Methoden zu gründungsrelevanten Themen und begleiteten die Teilnehmerinnen bei der Erstellung der individuellen Businesspläne. Wer als Unternehmerin erfolgreich im Wettbewerb bestehen möchte, braucht unternehmerisches und persönliches Rüstzeug, sagt Carmen Kraushaar. Ein konstruktives Feedback gleich zu Beginn des Gründungsprozesses schärft den Blick auf das eigene Konzept und eröffnet die Chance, frühzeitig die Pläne für eine tragfähige Existenzgründung zu entwickeln.

Summer School 2015 – Sprungbrett in die Selbstständigkeit

Inzwischen haben die Teilnehmerinnen der Summer School 2015 ihre Geschäftsideen weiterentwickelt, ihre Unternehmen gegründet, erste Kundinnen und Kunden gewonnen – diese Erfolge zeigen, welche Chancen sich durch eine berufliche Selbstständigkeit nach der Familienphase eröffnen können: Arbeitszeiten und -inhalte selbst bestimmen, die eigenen Potenziale ausleben, gewonnene Lebenserfahrung gewinnbringend einsetzen und damit Geld verdienen.

Die Existenzgründerinnen haben nicht nur an fachlichem Know-how und persönlichen Erkenntnissen gewonnen. Sie sind auch über die Zeit im Sommer hinaus miteinander verbunden und in Kontakt – persönlich und über die sozialen Medien. Auch die Macherinnen der Summer School, Carmen Kraushaar und HeideMarie Klein, sowie die Dozentinnen und Dozenten können sie jederzeit ansprechen, wenn fachliche Fragen im weiteren Gründungsprozess auftreten. Dieses Netzwerk gibt Unterstützung – bei Höhen und bei Tiefen.

Den beiden Initiatorinnen, Carmen Kraushaar und HeideMarieKlein, ist es gelungen, in der Summer School eine Atmosphäre zu schaffen, in der alle Fragen rund um die Selbstständigkeit erlaubt waren, Zweifel offen angesprochen werden konnten und sich gleichzeitig schon abzeichnete, dass später im Echtbetrieb Kraft und Durchhaltevermögen gefragt sind. Wir hatten die Vorstellung, dass in einer Gruppe von Existenzgründerinnen die Frauen auch von den vielfältigen Erfahrungen der anderen profitieren können, erklärt HeideMarie Klein. Dass unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern in vielerlei Hinsicht sogar übertroffen wurden, damit haben wir nicht gerechnet. Die Teilnehmerinnen haben unsere Idee sehr positiv aufgenommen und mit viel Kreativität ‚beantwortet‘.

Summer School-Teilnehmerinnen berichten

Die Teilnehmerinnen der Summer School 2015 sind sich einig: Es hat sich gelohnt, sich zu bewerben, die eigene Geschäftsidee zu präsentieren, sich intensiv mit dem eigenen Konzept zu befassen, sich selbst herauszufordern und den beruflichen Wiedereinstieg anzugehen. Das Format ist für Frauen, die sich nach einer Familienphase selbstständig machen wollen, ideal. Das empfehlen wir gerne weiter.

Mit welchen Geschäftsideen haben sich die Frauen erfolgreich beworben? Was hat sie im Rahmen der Summer School am meisten überzeugt? Wie können die Gründerinnen ihr neu erworbenes Wissen für ihre Selbstständigkeit nutzen?

Freuen Sie sich auf unsere kommenden Beiträge aus der Serie Summer School 2015, die in Kürze auf www.perspektive-wiedereinstieg.de erscheinen werden, und erfahren Sie mehr über die Erfahrungen und Gründungsgeschichten der Teilnehmerinnen.

Links:

bpw-akademie - Summer School 2015
Website 

perspektive-wiedereinstieg.de:

Video: Summer School 2015

Summer School 2015 gestartet: Existenzgründung nach Familienphase

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Foto: bpw-akademie

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