Mecklenburg-Vorpommern: Schwerin

Projektträger:

IMBSE GmbH - Institut für Modelle beruficher und sozialer Entwicklung GmbH

Foto: Grafik Deutschlandkarte mit Standortpunkt und Logo Standort Schwerin

Das IMBSE arbeitet seit vielen Jahren im Themenfeld der berufs-und unternehmensbezogenen Beratung, Qualifizierung und Personalentwicklung. Seine Kernkompetenz besteht in der ressourcenorientierten Gestaltung beruflicher Prozesse. Seit 2009 ist IMBSE Träger des Projekts „Perspektive Wiedereinstieg“. Seitdem durfte es mehrere hundert Frauen auf dem Weg zurück in den Beruf begleiten mit einer Erfolgsquote von über 70%. Als Mittel zum Erfolg bedient sie sich insbesondere des Kompetenzfeststellungsverfahrens, der Zielfindung und natürlich der individuellen Beratung und Begleitung sowie speziell ausgewählter Coaching-und Weiterbildungsmodule. Jede Frau hat andere persönliche und fachliche Voraussetzungen, Wünsche, Ziele, die sie individuell berücksichtigt. Auch an der Entwicklung von „Perspektive Wiedereinstieg–Online“ ist IMBSE von Anfang an beteiligt, hat E-Tutorinnen ausgebildet und bietet zusammen mit anderen Trägern eine Vielzahl von Kursen an. Zudem stellt die Beratung zu Themen der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf einen weiteren Schwerpunkt dar.

E-Mail: offce@imbse-schwerin.de
Internet: IMBSE GmbH - Institut für Modelle beruficher und sozialer Entwicklung GmbH

Blitzlicht „Perspektive Wiedereinstieg“, Schwerin

Foto: Grafik Deutschlandkarte mit Standortpunkt und Logo Standort Schwerin

02.06.2021 - 09:00 - 11:00 Uhr

Mittwochsrunde - Thematisches Gruppencoaching - Sicherheit im Vorstellungsgespräch
Veranstaltungsort: IMBSE e. K., Straße: Heinrich-Mann-Str. 9, 19053 Schwerin

Anmeldeschluss: 01.06.2021

Veranstalter: IMBSE e. K., Email: office@imbse-schwerin.de,
Telefon: 0385 5922030

30.06.2021 - 09:00 - 11:00 Uhr

Mittwochsrunde - Thematisches Gruppencoaching - Rund um Mutter-Kind-Kur
Veranstaltungsort: IMBSE e. K, Straße: Heinrich-Mann-Str. 9, 19053 Schwerin

Anmeldeschluss: 29.06.2021

Veranstalter: IMBSE e. K., Email: office@imbse-schwerin.de,
Telefon: 0385 5922030

Meine Zeit beim IMBSE „Perspektive Wiedereinstieg“ - Sabrina Malchow berichtet

Das Institut für Modelle beruflicher und sozialer Entwicklung in Schwerin (IMBSE) bietet Beratung und Unterstützung bei der beruflichen Orientierung. 

Im April 2019 ging ich dorthin, da ich mit meiner damaligen Anstellung als Herrenfriseurin unglücklich war. Ich konnte einfach Beruf und Familie nicht mehr unter einen Hut bringen. Ich habe vorher eine Kur gemacht und dort erkannt, dass in mir weitaus mehr steckte und steckt, als nur Herren zu frisieren und zu rasieren. Ich male wunderschöne Kunstwerke, weil ich während der Kur auch meine Liebe zum Malen wiederentdeckte. Zudem absolvierte ich 2007 eine zweite Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen. „Demzufolge steht mir alles weitere offen“, so war mein Gedanke. Meine beste Freundin war zu diesem Zeitpunkt schon in der Beratung beim IMBSE und gab mir die Empfehlung, mich dort ebenfalls beraten zu lassen.

Also machten wir zusammen einen Termin, um zu schauen: „Was bringt die Zukunft?“ Wir dachten beide daran, uns selbstständig zu machen. Wir hatten eine Vision vor Augen: ein kleines, gemeinsames Künstlerkaufhaus inklusive Workshops.

Frau Woisin, unsere persönliche Beraterin, stellte sich dem Ganzen und arbeitete mit uns an einer tragfähigen Idee. Nach genauem Hinschauen und Abklären der Chancen und Möglichkeiten blieben viele Fragen offen und schnell erkannte ich, dass mir der Schritt in die 100 % - Selbständigkeit zu risikoreich ist.

So kam ich zu dem Entschluss, mich erst einmal im Bürowesen weiterzubilden. Frau Woisin erläuterte mir alle Möglichkeiten, die es im Rahmen von „Perspektive Wiedereinstieg“ gab. Ich fing mit einem Selbststudium an. Dies beinhaltete erst einmal ausschließlich die Verbesserung meiner Word-Kenntnisse. Sodann setzte ich mich täglich jeweils um 8:30 Uhr zuhause an den Rechner und ging Kapitel für Kapitel im Selbstlernmodul „Word“ der Lernbörse durch. Somit bekam ich am Ende verdientermaßen auch mein Wordzertifikat.

Die PWE-Online-Kurse mit Webinaren besuchte ich am Computer im PC-Raum direkt beim IMBSE in Schwerin. Zweimal in der Woche fuhr ich dort hin und belegte Online-Kurse. Frau Woisin gab mir den Registrierungscode, half bei der Einrichtung von Passwort und Benutzernamen, wies mich in die Welt der Webinare ein und stand mir immer mit Rat und Tat zur Seite. Sie hatte ein persönliches Konzept mit mir und nur für mich erstellt, wie ich durch Weiterbildungen in meinem zweiterlernten Beruf wieder Fuß fassen könnte.

Ich startete mit dem Online-Seminar „Start-Klar. In diesem wurde detailliert erklärt, wie die zukünftigen Online-Seminare verlaufen werden. Ich kann zustimmend sagen, dass es sehr gut verständlich erklärt wurde und die künftigen Webinare ebenfalls bestens abliefen. Danach habe ich viele für mich interessante und wissensbereichernde Kurse mit Webinaren absolviert.

Mein erster Online-Kurs war „Stärken erkennen und äußern“ (Frau Kielniak). Es brachte mich in der Hinsicht weiter, da ich mittlerweile meine Stärken gut benennen kann. Es war eine Herausforderung, die ich sehr gerne annahm. Auch zu wissen, wie Schwächen in Stärken umgewandelt werden können, war sehr lehrreich. Im nächsten Online - Kurs ging es um „Zeit- und Selbstmanagement“ (Frau Klug). Jeder weiß, dass auch diese Dinge für den beruflichen als auch privaten Alltag sehr wichtig sind. Niemand möchte im Hamsterrad umkommen und deshalb ist es wichtig, sich Ziele zu setzen, Übersichten zu schaffen und sich Pläne zu erstellen. Im darauffolgenden Online-Kurs „Kein Stress mit Stress“ (Frau Woisin) lernte ich mit Stress anders als sonst umzugehen.

Damit ich zukünftig ansehnliche Bewerbungen online verschicken kann, nahm ich am Online-  Kurs „Online-Bewerbungen“ (Frau Steinfeld) teil. Frau Steinfeld gab Hinweise zur digitalen Unterschrift, zu einem PDF-Erstellungsprogramm und erklärte uns das Komprimieren von Bildern und Dateien.

Eine ganz neue Erfahrung machte ich im Kurs „Projektmanagement“ (Frau Beger). Es war speziell mit dem Programm Zoom (alle Teilnehmer in einer Internetleitung, zeitgleicher Redefluss) informativ, umfangreich aber auch sehr zeitintensiv. Leider bekam man wenige Rückmeldungen zu den geforderten Hausaufgaben und wir hatten kaum die Möglichkeit alle Ausarbeitungen darzulegen, sowie eventuelle Fragen zu erläutern.

„Korrespondenz“ (Frau Herrmann) war ein Online-Kurs, welcher mir im Büro sehr hilfreich sein wird bei Themen, wie z. B. Geschäftsbriefe, DIN 5008, Unternehmens- sowie innerbetriebliche Korrespondenz. Der letzte Online-Kurs war Excel. Im allgemeinen lernte ich alle wichtigen Funktionen dieses Programmes kennen.

Auch die Mittwochsrunden, also Gruppencoachings, sind toll gewesen: In diesen gab es im wöchentlichen Wechsel ein aktuelles Thema, mit dem wir uns befassten und unseren Kenntnisstand für die nächstfolgende berufliche Station erweitern konnten. Persönliche Unterstützung in jeglicher Hinsicht bekamen wir sowohl bei Arbeitsrecht (Frau Klug) und Kommunikation (Frau Woisin) als auch beim Bewerbungstraining (Frau Kielniak) oder Resilienz (Frau Leibinger). Bei dem Thema „Erfolgreiche Jobportale“ (Frau Woisin) lernten wir Plattformen verschiedener Jobportale kennen, auf denen Quer- und Wiedereinsteigende der Berufsgruppe Bürokommunikation nach vakanten und interessanten Stellen schauen und sich daraufhin zielgerichtet bewerben konnten.

Ich denke, die Arbeit im Projekt „Perspektive Wiedereinstieg“ beim Träger IMBSE bietet mehr als Webinare, Seminare am Mittwoch oder Weiterbildungen. Das IMBSE zeichnet sich durch die Menschlichkeit der Mitarbeiterinnen aus, die auf jeden einzelnen individuell-persönlich abgestimmte Konzeption zur Zielerreichung und die hoch engagierte und unterstützende tatkräftige Unterstützung seitens Frau Woisin. Meine Zeit bei dem IMBSE hat mir vieles gegeben. Durch die Unterstützung dort lernte ich vieles dazu. 

In meiner freien Zeit habe ich meine Kunst auch weiter ausbauen können. Mit diesen Werken beziehe ich einen kleinen Nebenverdienst. Auch wenn ich mich gegen die volle Selbständigkeit ausgesprochen habe, bin ich jetzt teilselbständig und habe im letzten Jahr mit meiner besten Freundin gemeinsam auf vielen Handwerkermärkten mehrere interessante Leute kennengelernt.

Mit meinem neugewonnenen Selbstvertrauen beim IMBSE kann ich selbstbewusster auftreten, weiß meine Stärken und auch Schwächen besser einzusetzen. Ich bin in allem strukturierter und gänzlich positiver eingestellt.

Alles zeigte mir, dass das Leben viel mehr bereithält. Ich habe in meinem bisherigen Berufsleben sehr viel und auch hart gearbeitet. Dagegen spricht grundsätzlich nichts - bis ich Mutter wurde. Im Jahr 2019 fragte mein heute zehnjähriger Sohn mich: "Mama, wann hörst Du auf, DORT zu arbeiten?" Ich verspürte die Angst, die er fühlte, weil ich kaum Zeit für ihn und auch für seine Schule hatte. Ich war täglich angespannt, unzufrieden auf der Arbeit und hatte kein Ohr für ihn. Ich kam abgehetzt nach Hause, er bekam sein Abendbrot und dann sagten wir „Gute Nacht“. Das war jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr das Gleiche. Das konnte so nicht weiter gehen! Im Sommer 2019 fasste ich mir ein Herz, dachte nach und entschied mich für meinen Sohn, mein Dasein als Mutter und sagte mir "Es gibt noch mehr, als diesen einen Beruf (Herrenfriseurin)".

Nun schreibe ich täglich Bewerbungen und weiß, ich möchte 30 Stunden in der Woche arbeiten, gutes Geld für GUTE, GESCHÄTZTE ARBEIT verdienen und die WOCHENENDEN, sowie NACHMITTAGE und ABENDE mit der Familie genießen. Ich scheue mich nicht vor neuen Herausforderungen, auch nicht vor Arbeit. Ich denke aber - und so sollten auch die CHEFS von morgen denken, die „auch nur mit Wasser kochen“ - dass motivierte, gesunde Beschäftigte, die noch wenig Berufserfahrung haben sind viel wert, diese haben genauso eine Chance verdient! Das ist für mich wichtig.

Das Projekt „Perspektive Wiedereinstieg“ beschreibt es mit genau diesen Worten ganz treffend. Ich bekam eine neue Perspektive! 

Sabrina Malchow

Digitale Kompetenzen sind in aller Munde und jeder braucht es.

Initiiert durch das Bündnis für Familie Schwerin hat die Internetagentur Mandarin Medien ein soziales Event zur Weiterbildung der „Digitalen Kompetenz“ ins Leben gerufen.

Bündnispartner sowie Unternehmen aus dem sozialen Bereich, gemeinnützige Vereine und Ehrenamtliche haben in einem vielseitigen Workshop-Programm vermittelt bekommen, wie man sich mit wenig finanziellen Mitteln und geringem personellen Aufwand in den Bereichen Online-Marketing, Social Media und Prozessoptimierung gut aufstellen kann.

Ein Workshop zu einer Vorstellung kreativer Arbeitsmethoden und Gestaltung von Veränderungsprozessen mithilfe des „Design Thinking“ können Ideen für z.B. die Produktentwicklung, Nachwuchsgewinnung oder Personalentwicklung auf experimentelle und kollektive Weise entwickelt werden. Beispielhaft sollten die Teilnehmerinnen eine Idee des Gegenübers statt mit einem „Ja, aber“ abzuschmettern, einmal mit einem „Ja, und außerdem“ weiterdenken.

Catharina Amtsberg vom Social Media Team der Organisatoren Mandarin Medien gab den Teilnehmern einen lebendigen Überblick über die wichtigsten Social Media Plattformen und seine ideale Nutzung. Es ging um Fragen, zu welchen Zielgruppen z. B. Facebook, Instagram und LinkedIn passen. Zudem schnupperten wir in das Thema der „Content“-Gestaltung hinein, d.h. die Erstellung eines abwechslungsreichen Redaktionskonzepts aus Videos, Bildern und Texten angepasst an das jeweilige Social-Media Format. So entstand sogar ganz spontan ein kleiner Videobeitrag für die Instagram Seite von Mandarin Medien, die sofort online ging.

Der Schweriner Fotograf und Video-Produzent Eckhard Raff ließ uns an seinem Wissen zum Umgang mit dem Smartphone bzw. Kamera für gute Fotos und Videos teilhaben. Die passgenaue Erstellung und Nutzung für die Sozialen Medien war hier das Kernthema. „Fotografie ist eine Sprache. Sie sollte zu dir und deinen Kunden passen“. Auch hier gelang es dem Referenten, dass sich das Publikum dem Thema ganz praktisch näherte. In kürzester Zeit schwirrte der Raum voller Fotografen, die nach Ermutigung von Herrn Raff Fotos schossen und Tipps zu Licht, Schärfe und Bildausschnitt umsetzten.

Insgesamt war der Nachmittag getragen von praxisnahen Beispielen, kompetenten und humorvollen Rednern sowie einem wissbegierigen Publikum. Digitale Medien kreativ und gestaltend im Unternehmensalltag und vor allem der Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen – Mandarin Medien gelang es der Grundidee des Social Action Day Leben einzuhauchen.

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