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Checklisten für Wiedereinsteigerinnen und Beratende
Wenn Frauen die ersten Pläne schmieden, wieder in den Beruf zurückzukehren, beziehen sie zu selten die Familie mit ein. Dass es nicht allein Frauensache ist, Beruf und Familie zu vereinbaren, zeigt eine Broschüre aus dem Kreis Mettmann. Sie bietet Checklisten für Wiedereinsteigerinnen und Beratende.
„Berufsrückkehr – (r)eine Familiensache?!“ – so titelt eine Broschüre, die im Kreis Mettmann erarbeitet wurde. Sie zeigt, wie auf dem Weg zurück in den Beruf die „Familie als Ressource“ begriffen werden kann. Unter Federführung der Fachstelle Frau und Beruf im Kreis Mettmann entstand eine knapp zwanzig Seiten starke Broschüre, die die Ergebnisse einer Untersuchung zur Rolle der Familien beim Wiedereinstieg zusammenfasst.
Untersucht wurde, welchen Stellenwert die Familie für die Berufsrückkehr einnimmt, welche Ressourcen innerhalb der Familie genutzt werden und welche weiteren Unterstützungsmöglichkeiten vorhanden sind. Zu einem zentralen Ergebnis gehört die Tatsache, dass Frauen ihre Partner kaum einbeziehen, wenn sie den beruflichen Wiedereinstieg planen. Der Prozess der Rückkehr wird kaum als familiäre Angelegenheit betrachtet, sondern als alleiniges Thema der Frau. Die Frauen fühlen sich überwiegend allein verantwortlich für die Organisation familiärer und häuslicher Aufgaben parallel zu den beruflichen Aktivitäten.
Für die Arbeit in den Beratungsstellen bedeutet das, dass die Berufsrückkehr als multifaktorelles Geschehen betrachtet werden muss, bei dem die Bedingungen innerhalb der Familie ebenso wichtig sind wie strukturelle und gesellschaftliche Bedingungen. „Wenn Frauen ihre Familie und ihr Umfeld einbeziehen, kann der berufliche Wiedereinstieg besser gelingen“, so die Bilanz von Arlin Cakal-Rasch von der Fachstelle Frau und Beruf im Kreis Mettmann. Dass es allerdings auch Schwierigkeiten dabei geben kann, verheimlicht die Handreichung nicht. So haben beispielsweise 60 Prozent der befragten Frauen versucht, ihren Partner in die Hausarbeit einzubeziehen. Gelungen ist das nur in der Hälfte der Fälle.
Je konkreter über Zeitbudgets und Aufgabenverteilungen gesprochen wird, desto besser sind die Chancen zur Umsetzung. Bestandteil der Handreichung sind des Weiteren Checklisten: nicht nur für die wiedereinstiegsbereiten Frauen, sondern auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Beratungsstellen. Denn auch bei den Beratenden, so die Erfahrung der Fachstelle Frau und Beruf im Kreis Mettmann, wurde die Rolle der Familien bislang nicht ausreichend berücksichtigt.
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Wenn Frauen nach drei, fünf oder auch zehn Jahren Familienphase wieder ins Arbeitsleben einsteigen wollen, müssen sie eine Menge Entscheidungen treffen: Wie viele Stunden traue ich mir eigentlich zu? Sollte ich mich vielleicht besser erst einmal fortbilden, um den Anschluss an die Entwicklungen der letzten Jahre zu bekommen?
Das IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) erforscht das Arbeitsmarktgeschehen in allen Facetten. So untersucht das Institut auch die Wirksamkeit arbeitsmarktpolitischer Instrumente.
Mit einem Internetangebot zum beruflichen Wiedereinstieg speziell für Frauen und Männer in Remscheid, Solingen und Wuppertal sollen Menschen aus dem Bergischen Städtedreieck dazu ermuntert werden, die Berufsrückkehr zu wagen. Das Portal bündelt Bildungs- und Weiterbildungsangebote.
Frauen, die in den Beruf zurückkehren wollen, wissen oft nicht, wie sie das umsetzen sollen. Für Teams von Beratungsstellen wiederum ist es nicht immer einfach, diese Personen zu erreichen. Eine Möglichkeit ist die Mund-zu-Mund-Propaganda, die in Rostock sehr gut funktioniert.
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Es gibt unterschiedliche Konzepte für die so genannten Berufsfindungskurse und es wäre weltfremd anzunehmen, alle wären gleich gut. Frauen, die sich beruflich neu orientieren wollen, können folgende Tipps bedenken, bevor sie sich für ein Angebot entscheiden.
Frauen, die den beruflichen Wiedereinstieg meistern wollen, haben einige Herausforderungen zu bewältigen. Die Mitarbeiterinnen beim VbFF-Sachsen e.V. helfen ihnen dabei, ihren individuellen Weg zu gehen.
Elf Mitarbeiterinnen sind an zentraler Stelle in Leer erreichbar, wenn es um Fragen zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht.
Wer mit Frauen spricht, die wieder in das Berufsleben eingestiegen sind, bekommt immer wieder zu hören: "Aber ich bin ja auch nicht so der typische Fall." Gibt es den überhaupt? Mit welchen Schwierigkeiten haben Frauen zu kämpfen? Und was hilft ihnen am meisten? Antworten von Cornelia Heckermann von "Worklife", der Hamburger Koordinierungsstelle für Familie und Beruf.
Die Beratungsstellen in Deutschland können Sie individuell beraten und Ihnen helfen, den Wiedereinstieg zu meistern. Über die Wiedereinstiegskarte finden Sie eine Beratungsmöglichkeit oder Arbeitsagentur ganz in Ihrer Nähe.
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