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Artikel zu den Themen:

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  • Erste Schritte
  • Wirtschaft

Private und berufliche Netzwerke sind hilfreich

Führen Sie sich Ihre Kontakte konkret vor Augen

Wie so oft im Leben gehört es auch beim „Netzwerken“ dazu, sich ein klares Ziel zu setzen. Schrittweise geht es dann zum Erfolg – und zwar auch durch informelle Netzwerke.

Netzwerk - das klingt nützlich für die eigene Karriere, aber auch kompliziert. Dabei sind wir alle bereits Teil eines Netzwerkes, ohne dass es uns bewusst ist oder wir es zu nutzen wissen. „Frauen vernetzen sich permanent“, sagt Ulrike Wikner, Ratgeber-Autorin („Networking – Die neue Form der Karriereplanung“). „Aber nur wenige haben es im Bewusstsein. Zum Beispiel sucht eine Mutter ein Praktikum als Wiedereinsteigerin und fragt Freunde, Bekannte, Verwandte, Kolleginnen und Kollegen – das ist Netzwerken.“

Ihre Kollegin Gitte Härter („Networking – Kontakte gekonnt knüpfen, pflegen und nutzen“), hat beobachtet, dass viele Menschen ein Netzwerk zuerst rein aus dem beruflichen Blickwinkel sehen. Sie rät, den Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis zu berücksichtigen und dabei daran zu denken, dass jeder einzelne Kontakt nützlich ist. „Eine Office-Managerin, die sich umorientieren wollte, hatte ihrer Blumenhändlerin davon erzählt. Kurz darauf bekam sie eine neue Stelle – der Bruder der Blumenfrau suchte gerade eine Assistentin in seiner Computerfirma“, beschreibt Gitte Härter ein Beispiel.

Beide Autorinnen betonen, wie wichtig es ist, sich Kontakte konkret vor Augen zu führen. Wer unsicher ist, wie die bestehenden Verbindungen auch beruflich zu nutzen sind, sollte sich kleine Schritte vornehmen: Der erste Schritt, ist sich selbst darüber klar zu werden, wie man zu Kontakten und Netzwerken steht. Im zweiten Schritt muss klar werden, was erreicht werden soll, der nächste Schritt beschäftigt sich mit dem Weg zum Erfolg. Dabei, hat Ulrike Wikner festgestellt, tun Frauen sich schwer: „Dass man sich klare Ziele setzt und Strategien erarbeitet, diese auch zu erreichen, gilt vielen als unweiblich.“

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Weiterführende Informationen

  • Infotext: Zwei Jahre Lotsenportal

    Das Lotsenportal www.perspektive-wiedereinstieg.de hat offenbar einen Nerv getroffen: Bereits über 4,5 Millionen Mal wurde das Internetportal bisher angeklickt. Gut zwei Jahre nach dem Start hat sich das Onlineangebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundesagentur für Arbeit damit zur zentralen Anlaufstelle rund um den beruflichen Wiedereinstieg entwickelt.

  • Infotext: Ein zentraler Anlaufpunkt

    Das hessische „NeW Netzwerk Wiedereinstieg " macht Frauen fit für einen neuen beruflichen Anfang. Das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit stellt für zwei Jahre 570 000 Euro aus einem Programm des Europäischen Sozialfonds (ESF) bereit. Ziel des ESF ist es, Impulse für eine moderne Arbeitsmarktpolitik zu setzen.

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  • Linkliste: Gut vernetzt ist halb gewonnen

    Qualifikation ist wichtig – und Netzwerke sind es auch. Wer sich Netzwerken anschließt, kann sich mit anderen Frauen austauschen, erhält Tipps und erfährt sogar manchmal etwas von freien Stellen. Bundesweit gibt es zahlreiche Netzwerke mit unterschiedlichen Zielsetzungen.

  • Buch- und Broschürentipps: Bücher zum Thema Netzwerken

    Falls Sie sich unsicher fühlen beim Thema „Netzwerken“, können Sie sich mit folgenden Büchern weiter informieren. Ulrike Bergmann hat sie speziell für Wiedereinsteigerinnen ausgewählt.

  • Interview: „Keiner muss sich verbiegen“

    Ulrike Bergmann arbeitet als Coach und Beraterin, sie nennt ihren Arbeitsplatz „Büro für ungewöhnliche Zielerreichung“. Ihr Anliegen ist es, Menschen zu ermutigen, ihre Wünsche und Träume ernst zu nehmen. Sie zeigt ihnen, wie sie daraus kraftvolle Ziele ableiten und diese auf ihre eigene Art und Weise auch erreichen können. Zu ihren Schwerpunkten gehören Zielfindung und Netzwerkarbeit. Im Interview mit perspektive-wiedereinstieg.de spricht sie über Netzwerke.



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