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Eine monatliche Analyse der Bundesagentur für Arbeit geht ins Detail
Fast 13 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen im ersten Quartal 2011, eine Steigerung um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal und eine Beschäftigungsquote von 48,5 Prozent. Nur drei Zahlen aus der Analyse des Arbeitsmarktes für Frauen und Männer. Der Report der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht umfassende Daten. Eine Analyse der Beschäftigung mit Bezug auf Strukturmerkmale gehört ebenso dazu wie die Betrachtung der Arbeitslosigkeit – und vor allem: eine nach Geschlechtern differenzierte Untersuchung. Und so zeigt der nächste Blick auf den Arbeitsmarkt für Männer über 15 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte für das erste Quartal 2011, eine Steigerung um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal sowie eine Beschäftigungsquote von 55,2 Prozent.
Der im Monatsrhythmus veröffentlichte Analytikbericht weist neben einer aktuellen Einschätzung der Konjunktur, deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie von Rahmendaten zum Kräfteangebot umfangreiche Analysen des Arbeitsmarktes aus. Eine Auswertung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von Frauen und Männern und ihrer Entwicklung im Zeitverlauf gehört ebenso dazu wie ihre Betrachtung nach unterschiedlichen Kriterien: So zeigt die September-Ausgabe des Berichts für das erste Quartal 2011, dass der Frauenanteil an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Osten des Landes mit 50,1 Prozent deutlich höher ist als in Westdeutschland (45,2 Prozent). Die Auswertung zeigt bezüglich jener Werte im Zeitverlauf eine bereits länger zurückreichende Entwicklung.
Zusätzlich nimmt der Report den Arbeitsmarkt für Frauen und Männer auch vor dem Hintergrund von Strukturmerkmalen wie Alter, Qualifikation sowie Arbeitszeit unter die Lupe. Und so ist zu erkennen, dass der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bei Frauen im Vergleich zum ersten Quartal 2010 vor allem auf einen höheren Anteil von Teilzeitjobs zurückzuführen ist. Eine anschauliche Darstellung der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Frauen und Männer bieten darüber hinaus zahlreiche Grafiken: Sie zeigen im Rückblick auf die vergangenen Jahre, wie sich die Beschäftigungsquoten sowie auch die geringfügige entlohnte Beschäftigung entwickelt haben.
Während die Zahlen zur Beschäftigung und ihrer Entwicklung jeweils mit einem Abstand von sechs Monaten zum Quartalsende veröffentlicht werden, weist der Analytikreport der Bundesagentur für Arbeit zusätzlich monatlich aktualisierte Daten zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit aus: Im September 2011 waren mehr als 1,34 Millionen Frauen hierzulande arbeitslos, das sind 5,2 Prozent weniger als im August 2011 sowie 6,6 Prozent weniger als im September 2010. Insgesamt 368.851 Frauen sind im September 2011 aus der Arbeitslosigkeit gegangen, davon 31,5 Prozent in eine Erwerbstätigkeit. Bei den Männern zeigt sich ein ähnliches Bild: Mit mehr als 1,45 Millionen Arbeitslosen im September 2011 liegt der Wert um 5 Prozent niedriger als im Vormonat und sogar um 8,5 Prozent niedriger als im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt 416.255 Männer haben im September diesen Jahres die Arbeitslosigkeit verlassen, davon 35,4 Prozent in Richtung Erwerbstätigkeit.
Umfangreiche Auswertungen weist der Report ebenso mit Blick auf die Arbeitslosigkeit aus: Er betrachtet die Entwicklung nach Strukturmerkmalen wie Alter, Nationalität, Qualifikation und Arbeitszeit ebenso wie nach Bundesländern oder Beteiligung an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten. Umfangreiche Grafiken runden auch hier die Auswertung ab.
Auf der Website der Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind die Analytikreports seit 2007 veröffentlicht (2007 und 2008 als Archiv) – darunter auch die im September 2011 veröffentlichte Auswertung.
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