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Tipps für Wiedereinsteigerinnen
Für Wiedereinsteigerinnen gibt es viele Hilfsangebote, die Sie nutzen können. Genauso wichtig ist aber die Eigeninitiative.
Es gibt Tage, da erscheint alles so einfach, als müsste man nur loslegen. Und dann wiederum fühlt man sich verzagt und ratlos. Das kennt wohl jeder und gerade vor Situationen, die das Leben verändern, ist es nicht ungewöhnlich, dass die Seelenlage Jojo spielt. Wichtig ist zu wissen, dass es Hilfen und Unterstützung für Sie als Wiedereinsteigerin gibt. Doch auch Sie selbst können aktiv Ihren Wiedereinstieg in Angriff nehmen.
Aktiv ist zum Beispiel jemand, der rechtzeitig mit dem Arbeitgeber/der Arbeitgeberin spricht, um rasch Klarheit zu haben, ob eine Weiterbeschäftigung grundsätzlich möglich ist. In welcher Form – ob in Teilzeit, ob stundenweise – das hängt von den jeweiligen Wünschen und Bedürfnissen aller Beteiligten ab. Wer selbst Vorschläge zu möglichen Arbeitszeitmodellen macht, zeigt sich eigeninitiativ und motiviert – Eigenschaften, die bei Angestellten geschätzt werden. Entwickeln Sie einen "Rückkehrplan" und erkundigen Sie sich nach innerbetrieblichen Weiterbildungsmöglichkeiten.
Wer den Kontakt zum früheren Arbeitgeber/zur früheren Arbeitgeberin verloren hat oder ein anderes Beschäftigungsfeld anstrebt, muss sich aktiv über die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt informieren, zum Beispiel in den Stellenanzeigen der Zeitung. Von guter Qualität sind die so genannten "Selbstinformationseinrichtungen" der lokalen Agenturen für Arbeit (BIZ) oder die Informationsmöglichkeiten im Internet, wie zum Beispiel Berufenet, Kursnet und die Jobbörse. Auch eigene Netzwerke sind sehr wichtig – tun Sie im Freundes- und Bekanntenkreis kund, dass und was Sie suchen. "Private Netzwerke werden oft unterschätzt", sagt Heike Hein, Coach und Netzwerkexpertin aus Hamburg.
Dazu gehört selbstverständlich, Kontakte zu pflegen. Reden Sie mit Frauen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Nutzen Sie Beratungsangebote in Ihrer Nähe. Die Agentur für Arbeit vor Ort und andere Beratungsstellen bieten auch Hilfe bei der Bewerbung. Falls gewünscht, hilft man Ihnen bei der Zusammenstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen. Meist ist es nötig, den Lebenslauf zu aktualisieren. Wichtig sind auch neue Bewerbungsfotos – lassen Sie sich von einer Vertrauensperson beraten.
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Mit dem neuen Familienpflegezeitgesetz lässt sich der Job künftig besser mit der Pflege eines nahen Angehörigen vereinbaren: Bis zu zwei Jahre lang können Beschäftigte ihre Arbeitszeit wesentlich reduzieren. Die finanziellen Einbußen werden deutlich abgefedert.
Frauen können sich schnell übernehmen, wenn sie versuchen, Job, Familie und Haushalt nach dem Wiedereinstieg alleine zu stemmen. Dabei übersehen die Wiedereinsteigerinnen oft, dass ihnen vielfältige Strategien zur Verfügung stehen, um den Spagat zwischen Beruf und Privatem zu meistern. Der Soziologe Carsten Wippermann gibt in einem jüngst auf heute.de veröffentlichten Interview Tipps, wie Frauen den Wiedereinstieg meistern – wenn sie Hilfe zulassen.
Als Best Ager zur Rucksacktour durch Südostasien? Im Rentenalter mit Schlittenhunden durchs ewige Eis? Wohl eher nicht. Mit zunehmendem Alter ändern sich die Ansprüche an eine erfüllte Reise, ein Urlaub der Extreme gehört meistens nicht mehr dazu. Gerade viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürgern entscheiden sich daher für Busreisen. In Zeiten des demografischen Wandels verspricht dies gute Perspektiven für die Bustouristik. Doch: Der Branche fehlen schon heute qualifizierte Fachkräfte. Dies eröffnet Chancen für Neu- und Wiedereinsteigerinnen.
Die LERNBÖRSE ist ein exklusives Onlineangebot der Bundesagentur für Arbeit und wird von der Stiftung Warentest empfohlen. Sie bietet eine breite Auswahl hochwertiger Lernmedien und kann rund um die Uhr, bequem vom eigenen Computer aus genutzt werden. Die Themen reichen von Betriebswirtschaft bis Zeitmanagement.
Von A wie Aachen bis Z wie Zülpich reicht das Angebot des nordrhein-westfälischen Onlineportals www.wiedereinstieg.nrw.de, das die Düsseldorfer Landesregierung für Frauen (und Männer) eingerichtet hat, die sich für den beruflichen Wiedereinstieg interessieren.
Rund drei Viertel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland sind kinderlos, Männer fast genau so häufig wie Frauen. Warum das so ist, fragten sich zwei Forschungsprojekte, die aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union gefördert wurden.
Für die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland sind familienfreundliche Maßnahmen mittlerweile fester Bestandteil ihrer Personalpolitik. Das belegt der „Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010", den Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann gemeinsam vorstellten.
Die Gesundheitswirtschaft bietet Perspektiven für Frauen, die ins Berufsleben zurückkehren wollen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen. Je besser ausgebildet die Frauen sind, desto größer sind ihre Chancen, eine qualifizierte Tätigkeit ausüben zu können.
Der Wille ist auf beiden Seiten da: Viele Ingenieurinnen wollen nach der Familienpause zurück in den Beruf. Und auch viele Unternehmen erkennen verstärkt das Potenzial bereits vorhandener Arbeitskräfte.
Familie und Beruf sind vereinbar: Wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber die Elternzeit gut vorbereiten, können Karriereknicke bei Müttern verhindert werden. Immerhin kehren 84 Prozent der berufstätigen Frauen nach einer Auszeit problemlos ins Berufsleben zurück.
Wenn Sie sich für den Wiedereinstieg ins Berufsleben entschieden haben, gibt es viele Dinge, die Sie im Vorfeld bereits in Angriff nehmen können, damit Sie nicht in die Doppel- und Dreifachbelastungsfalle geraten. Die Checkliste enthält Fragen, für die Sie zuverlässige Antworten gefunden haben sollten, bevor Sie den ersten Schritt auf den Arbeitsmarkt wagen.
Für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, aber auch für Arbeitnehmerinnen, die sich über eine familienfreundliche Arbeitsplatzgestaltung informieren möchten, gibt es im Netz gute erste Anlaufstellen.
Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf steigert die Motivation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und damit den Erfolg der Firma. Tipps speziell für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es vom BMFSFJ.
Das Buch "Familienfreundliche Maßnahmen in Unternehmen" zeigt auf, welche Möglichkeiten Unternehmen nutzen können, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu steigern.
Für Frauen auf dem Arbeitsmarkt gibt es viele Bücher und Broschüren. Exemplarisch haben wir hier einige für Sie ausgewählt.
Die Bundesagentur für Arbeit kann Arbeitgebern bei der Einstellung von Berufsrückkehrerinnen unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse zum Arbeitsentgeld gewähren.
Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sind keine Grenzen gesetzt, mit familienfreundlichen Angeboten Fachkräfte zu binden. Zum Beispiel mit einem "Wunschdienstplan".
Starre Arbeitszeiten wie noch in den Sechziger Jahren gibt es heute zwar auch noch – doch in weit geringerem Maße als früher. Man denke nur an die Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Arbeitseinsatz bis 20 Uhr fordern, manchmal sogar sonntags. Auch starre Teilzeitmodelle gibt es kaum noch.
Es gibt für Unternehmen gute Gründe, Wiedereinsteigerinnen zu beschäftigen und familienfreundliche Maßnahmen einzurichten.
Beim Thema Arbeitsrecht oder Sozialversicherungspflicht gelten für Frauen, die in den Beruf zurückkehren, die selben Regeln, die für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gelten.
© 2009 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend