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Linktipps Vereinbarkeit
Für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, aber auch für Arbeitnehmerinnen, die sich über eine familienfreundliche Arbeitsplatzgestaltung informieren möchten, gibt es im Netz gute erste Anlaufstellen.
Eine familienbewusste Arbeitswelt ist entscheidend für eine gelungene Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem Unternehmensprogramm "Erfolgsfaktor Familie" setzt sich das Bundesfamilienministerium zusammen mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft (BDI, BDA, DIHK, ZDH) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund dafür ein, Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft zu machen. Die strategischen Kooperationen sind Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung von Politik und Wirtschaft für eine familienbewusste Arbeitswelt.
Die "berufundfamilie gGmbH" wurde vor nunmehr elf Jahren (Anmerkung der Redaktion: bei Veröffentlichungen 2009) von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründet, um alle Aktivitäten der Stiftung beim Thema Beruf und Familie zu bündeln. Seither hat sich die Gesellschaft bundesweit zum Kompetenzträger zu Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie entwickelt. Zentrales Angebot an alle privaten Unternehmen und öffentlichen Institutionen sind das Audit "berufundfamilie" sowie das Audit "familiengerechte Hochschule" für Fachhochschulen und Universitäten. Beide verstehen sich als strategische Managementinstrumente, welche maßgeschneiderte und gewinnbringende Lösungen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bereithalten.
Die Balance von Beruf und Privatleben wird zunehmend wichtig für Unternehmen. Auch für kleine und mittlere Unternehmen gibt es einfache Möglichkeiten, Mitarbeiter zu unterstützen. Das Portal bietet Arbeitgebern, Beschäftigten und Multiplikatoren übersichtliche Informationen und praktische Lösungen, kostenfreie Beratung durch Experten sowie Hintergrundwissen.
www.mittelstand-und-familie.de
Familien sind die soziale Mitte unserer Gesellschaft. Für eine nachhaltige Sicherung ihrer Stabilität, ihrer Lebensbedingungen ist das Engagement der gesamten Gesellschaft erforderlich. Nachhaltige Familienpolitik beinhaltet als wesentliches Element vor Ort Allianzen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Lokalen Bündnisse für Familie machen vor, wie Netzwerke funktionieren, wie sie nachhaltige Wirkungen erzielen und sich der demografische Wandel vor Ort gestalten lässt. Lokale Bündnisse sind freiwillige Zusammenschlüsse von Vertreterinnen und Vertretern aus möglichst vielen gesellschaftlichen Gruppen. Hier engagieren sich Kommunen, Unternehmen, Kirchen, Kammern, Gewerkschaften, Verbände, Stiftungen, Freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Mehrgenerationenhäuser und viele andere. Mehr als 13.000 Akteure, darunter über 4.000 Unternehmen, engagieren sich bereits in Lokalen Bündnissen.
www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de
Das regionale Informationsportal bündelt Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in der Region rund um Nürnberg. Es ist eine regionale Kontaktdatenbank, die entsprechend einiger Handlungsfelder einen so genannten "Kompetenzpool" mit Verantwortlichen in regionalen Unternehmen nennt, die im jeweiligen Handlungsfeld Maßnahmen anbieten. Zu jedem Handlungsfeld stehen bereits erprobte "Praxistools" zur Umsetzung familienbewusster Maßnahmen zum Download bereit.
www.familienbewusste-personalpolitik.de
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Für Wiedereinsteigerinnen gibt es viele Hilfsangebote, die Sie nutzen können. Genauso wichtig ist aber die Eigeninitiative.
Frauen können sich schnell übernehmen, wenn sie versuchen, Job, Familie und Haushalt nach dem Wiedereinstieg alleine zu stemmen. Dabei übersehen die Wiedereinsteigerinnen oft, dass ihnen vielfältige Strategien zur Verfügung stehen, um den Spagat zwischen Beruf und Privatem zu meistern. Der Soziologe Carsten Wippermann gibt in einem jüngst auf heute.de veröffentlichten Interview Tipps, wie Frauen den Wiedereinstieg meistern – wenn sie Hilfe zulassen.
Mit dem neuen Familienpflegezeitgesetz lässt sich der Job künftig besser mit der Pflege eines nahen Angehörigen vereinbaren: Bis zu zwei Jahre lang können Beschäftigte ihre Arbeitszeit wesentlich reduzieren. Die finanziellen Einbußen werden deutlich abgefedert.
Als Best Ager zur Rucksacktour durch Südostasien? Im Rentenalter mit Schlittenhunden durchs ewige Eis? Wohl eher nicht. Mit zunehmendem Alter ändern sich die Ansprüche an eine erfüllte Reise, ein Urlaub der Extreme gehört meistens nicht mehr dazu. Gerade viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürgern entscheiden sich daher für Busreisen. In Zeiten des demografischen Wandels verspricht dies gute Perspektiven für die Bustouristik. Doch: Der Branche fehlen schon heute qualifizierte Fachkräfte. Dies eröffnet Chancen für Neu- und Wiedereinsteigerinnen.
Die LERNBÖRSE ist ein exklusives Onlineangebot der Bundesagentur für Arbeit und wird von der Stiftung Warentest empfohlen. Sie bietet eine breite Auswahl hochwertiger Lernmedien und kann rund um die Uhr, bequem vom eigenen Computer aus genutzt werden. Die Themen reichen von Betriebswirtschaft bis Zeitmanagement.
Von A wie Aachen bis Z wie Zülpich reicht das Angebot des nordrhein-westfälischen Onlineportals www.wiedereinstieg.nrw.de, das die Düsseldorfer Landesregierung für Frauen (und Männer) eingerichtet hat, die sich für den beruflichen Wiedereinstieg interessieren.
Rund drei Viertel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland sind kinderlos, Männer fast genau so häufig wie Frauen. Warum das so ist, fragten sich zwei Forschungsprojekte, die aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union gefördert wurden.
Die Gesundheitswirtschaft bietet Perspektiven für Frauen, die ins Berufsleben zurückkehren wollen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen. Je besser ausgebildet die Frauen sind, desto größer sind ihre Chancen, eine qualifizierte Tätigkeit ausüben zu können.
Für die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland sind familienfreundliche Maßnahmen mittlerweile fester Bestandteil ihrer Personalpolitik. Das belegt der „Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010", den Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann gemeinsam vorstellten.
Der Wille ist auf beiden Seiten da: Viele Ingenieurinnen wollen nach der Familienpause zurück in den Beruf. Und auch viele Unternehmen erkennen verstärkt das Potenzial bereits vorhandener Arbeitskräfte.
Familie und Beruf sind vereinbar: Wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber die Elternzeit gut vorbereiten, können Karriereknicke bei Müttern verhindert werden. Immerhin kehren 84 Prozent der berufstätigen Frauen nach einer Auszeit problemlos ins Berufsleben zurück.
Wenn Sie sich für den Wiedereinstieg ins Berufsleben entschieden haben, gibt es viele Dinge, die Sie im Vorfeld bereits in Angriff nehmen können, damit Sie nicht in die Doppel- und Dreifachbelastungsfalle geraten. Die Checkliste enthält Fragen, für die Sie zuverlässige Antworten gefunden haben sollten, bevor Sie den ersten Schritt auf den Arbeitsmarkt wagen.
Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf steigert die Motivation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und damit den Erfolg der Firma. Tipps speziell für kleine und mittelständische Unternehmen gibt es vom BMFSFJ.
Das Buch "Familienfreundliche Maßnahmen in Unternehmen" zeigt auf, welche Möglichkeiten Unternehmen nutzen können, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu steigern.
Für Frauen auf dem Arbeitsmarkt gibt es viele Bücher und Broschüren. Exemplarisch haben wir hier einige für Sie ausgewählt.
Die Bundesagentur für Arbeit kann Arbeitgebern bei der Einstellung von Berufsrückkehrerinnen unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse zum Arbeitsentgeld gewähren.
Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sind keine Grenzen gesetzt, mit familienfreundlichen Angeboten Fachkräfte zu binden. Zum Beispiel mit einem "Wunschdienstplan".
Starre Arbeitszeiten wie noch in den Sechziger Jahren gibt es heute zwar auch noch – doch in weit geringerem Maße als früher. Man denke nur an die Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Arbeitseinsatz bis 20 Uhr fordern, manchmal sogar sonntags. Auch starre Teilzeitmodelle gibt es kaum noch.
Es gibt für Unternehmen gute Gründe, Wiedereinsteigerinnen zu beschäftigen und familienfreundliche Maßnahmen einzurichten.
Beim Thema Arbeitsrecht oder Sozialversicherungspflicht gelten für Frauen, die in den Beruf zurückkehren, die selben Regeln, die für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gelten.
© 2009 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend