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Für den beruflichen Wiedereinstieg ist es wichtig, eine Vorstellung davon zu entwickeln, wie die angestrebte Berufstätigkeit beschaffen sein sollte, um zu den eigenen Wünschen und Möglichkeiten zu passen. Mit Hilfe dieser Checkliste lässt sich das Profil der gewünschten Beschäftigung im bisherigen oder neuen Berufsfeld in Bezug auf Arbeitszeit, Arbeitsform, Arbeitsort und Mobilität sowie Einkommensvorstellungen schärfen. Die Ergebnisse können bei einem möglichen Beratungsgespräch als Arbeitsgrundlage dienen.
Mit Blick auf die Umsetzbarkeit der ermittelten Vorstellungen zum „Wunschberuf“ sollten sich Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger auch bewusst darüber werden, in welchen Bereichen sie bereit und in der Lage sind, Kompromisse zu machen und vom Ideal abzuweichen. Das so ermittelte Profil mit seiner Bandbreite an Möglichkeiten kann als erste Grundlage für den weiteren Prozess des beruflichen Wiedereinstiegs und die konkrete Suche nach einer Beschäftigung dienen.
Teilzeit und Arbeitszeitmodelle, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Teilzeit-Netto-Rechner, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Wiedereinstiegsrechner, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Aufgrund der demografischen Entwicklung geht langfristig die Zahl der erwerbsfähigen Menschen zurück, zugleich altert die Bevölkerung spürbar. Bis 2050 könnte die Zahl der Personen, die dem Arbeitsmarkt potenziell zur Verfügung stehen, im Vergleich zu 2008 um fast 12 Millionen sinken. Das prognostiziert das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer neuen Studie.
Frauen aus MINT-Berufen, also Berufen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, müssen oftmals Hürden überwinden, um an das alte berufliche Niveau anknüpfen zu können. Michaela Claus-Lynker, Ansprechpartnerin für das Thema „Arbeitslosigkeit und Wiedereinstieg" im deutschen ingenieurinnenbund e.V., äußert sich dazu in unserem Interview.
Wie gelingt der berufliche Wiedereinstieg nach einer familienbedingten Erwerbspause? Welche Betreuungsangebote für Kinder stehen zur Verfügung? Welche Arbeitszeitmodelle gibt es? Diese und ähnliche Fragen beantworten die jährlich erscheinenden Hefte "Beruf und Familie" der Magazinserien "durchstarten" der Bundesagentur für Arbeit.
Das eigene Profil schärfen, Ziele definieren und sich des persönlichen „Marktwerts“ bewusst werden – diese Themen stehen im Fokus des Angebots „Einstieg, Umstieg, Aufstieg“ des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB). „Frauen sollen das Rüstzeug bekommen, um in Gehaltsverhandlungen richtig aufzutreten“, sagt die gesellschaftspolitische KDFB-Referentin Dr. Heike Berger im Gespräch mit perspektive-wiedereinstieg.de.
24 Jahre lang war Viktoria Geng, eine gelernte Kinderpflegerin, Hausfrau und Mutter. Als sich der Wunsch regte, darüber hinaus auch wieder Geld zu verdienen, begann sie sich zu bewerben. Doch erst mit der Teilnahme an einem Workshop für Wiedereinsteigerinnen schlug sie schließlich einen Weg ein, der zum Erfolg führte.
Der Zufall spielte auch eine Rolle: Als ihre Tochter gerade eingewöhnt war, meldete sich eine Agentur, die für zwei Tage in der Woche eine Redakteurin suchte. Katharina Rabe* arbeitet inzwischen dreißig Stunden an fünf Tagen. Hier berichtet die 43-Jährige von ihrem Modell des Wiedereinstiegs.
© 2009 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend