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Unterstützung in der konkreten Lebenssituation

ESF-Programm: 14 Millionen Euro für 20 Modellstandorte

Frauen, die familienbedingt mindestens drei Jahre aus dem Erwerbsleben ausgestiegen sind, werden Im ESF-Programm "Perspektive Wiedereinstieg" an 20 Modellstandorten während ihres gesamten Wiedereinstiegsprozesses unterstützt. Das Projekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit ist Teil des Aktionsprogramms „Perspektive Wiedereinstieg“.

„Nach einer längeren familienbedingten Erwerbsunterbrechung ist die Rückkehr in den Beruf eine Herausforderung, für die Frauen verlässliche Partner brauchen - Partner im Privaten und Partner in der Arbeitswelt“, betont die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder. „Denn der Wiedereinstieg funktioniert nur, wenn Verantwortung geteilt werden kann, sei es bei der Kinderbetreuung oder im Haushalt. Daneben brauchen wir Arbeitgeber, die bereit sind, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen. Das Aktionsprogramm Perspektive Wiedereinstieg unterstützt Frauen, Männer und Unternehmen in diesem gemeinsamen Prozess.“

Die Wiedereinsteigerinnen werden individuell betreut und es wird auf eine Einbindung der Partner und Familien der Frauen geachtet. Besonders wichtig ist hier, dass keine pauschalen Lösungen angeboten werden, sondern auf die persönliche Situation der Frauen schnell individuell reagiert wird. An den Modellstandorten wird eng mit den Arbeitsagenturen, Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie den Fortbildungseinrichtungen zusammengearbeitet.

Für das ESF-Modellprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit stehen insgesamt 14 Mio. € ESF-Mittel, kofinanziert von der Bundesagentur für Arbeit sowie Trägern und Kommunen, für eine Laufzeit vom 01. März 2009 – 29. Februar 2012 zur Verfügung.

Weitere Informationen:

Auflistung der 20 Modellstandorte

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