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Qualifikation ist wichtig – und Netzwerke sind es auch. Wer sich Netzwerken anschließt, kann sich mit anderen Frauen austauschen, erhält Tipps und erfährt sogar manchmal etwas von freien Stellen. Bundesweit gibt es zahlreiche Netzwerke mit unterschiedlichen Zielsetzungen.
Vereinigung von 56 bundesweit aktiven Frauenverbänden und -organisationen, beispielsweise aus Kirchen, Berufsverbänden, Parteien,Gewerkschaften und dem Deutschen Olympischen Sportbund.
Der Deutsche Frauenrat betreibt Lobbyarbeit für Frauen und engagiert sich vor allem in der Gleichstellungspolitik. Auf der Internetseite des Deutschen Frauenrats finden sich Links zu einer Vielzahl von bereits bestehenden Frauennetzwerken.
Deutscher FrauenratDer Deutsche Frauenring versteht sich als überparteilicher und -konfessioneller Verein, der vor allem den Gedanken der Frauenemanzipation und den Anspruch auf Gleichstellung vertritt. Seinen Mitgliedern bietet der Frauenring zahlreiche Seminare, Kurse, Vorträge und Arbeitskreise an. Dazu gehören Weiterbildungen, Computerkurse, Frauentreffs und auch ein Frauenarchiv.
Deutscher FrauenringDie Women's Careers Counselling Community ist eine Internetplattform für Frauen, die sich beruflich neu orientieren und positionieren möchten und dabei Unterstützung suchen oder anbieten können. Neben Hinweisen auf Fachmessen, Tagungen und Seminare können sich Frauen im Forum über Probleme beispielsweise mit dem beruflichen Wiedereinstieg austauschen und sich im virtuellen Beratungscenter fachlichen Rat holen.
Women's Careers Beratungs-CommunityBPW ist ein weltweites Berufsnetzwerk für Frauen in den unterschiedlichsten beruflichen Situationen. Neben Vorträgen, Seminaren und Club-Abenden ist vor allem das vom BPW angebotene Mentoring-Programm für berufliche Wiedereinsteigerinnen interessant. Dabei fördert, unterstützt und berät eine Mentorin ihre Mentee bei den verschiedenen beruflichen Entwicklungsschritten.
Business and Professional Women – BPW-Germany e.V--eingetragener Verein.Der dib setzt sich für Frauen in technischen Berufen ein und versteht sich als Kommunikationsplattform für Ingenieurinnen und Ingenieurstudentinnen. Durch den Austausch untereinander soll ihnen die Möglichkeit geboten werden, die jeweils persönliche Situation zu verbessern.
Deutscher IngenieurinnenbundDie bundesweite gründerinnenagentur ist ein deutschlandweites Servicezentrum rund um das Thema Selbstständigkeit von Frauen. Die bga bietet Informationen und Veranstaltungen, gibt einen Überblick über Förderprogramme und bietet Frauen mit einem Hotline-Telefon eine Erstberatung an. Daneben finden sich auf der Internetseite Links zu über 300 Netzwerken zu den verschiedensten Berufen und Lebenssituationen.
Bundesweite GründerinnenagenturDas fib-Netzwerk will Frauen Hilfestellung und Erfahrungsaustausch bieten. Frauen soll ermöglicht werden, in allen Lebensphasen als Ingenieurin anerkannt zu werden. Dazu möchte das fib-Netzwerk Vorurteile abbauen, an veralteten Lebensmodellen rütteln und dafür sorgen, dass Ingenieurinnen mehr Vorbilder bekommen. Auf der Homepage des Netzwerkes finden sich Ansprechpartnerinnen aus allen Regionen, die Frauen unter anderem bei der beruflichen Planung unterstützen.
Networking im Verband Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)/Frauen im Ingenieurberuf (fib)Connecta ist ein berufsübergreifendes Frauen-Netzwerk, mit verschiedenen Regionalgruppen im Westen und Süden Deutschlands. Ziel von Connecta ist, dass sich die Mitglieder gegenseitig durch Erfahrungsaustausch unterstützen. Dazu treffen sich die aktiven Frauen regelmäßig. Außerdem organisiert Connecta regionale und bundesweite Veranstaltungen, wie Vorträge, Seminare, Workshops, Tagungen, Kulturwochenenden.
Connecta - das Frauennetzwerk e.V.Das Lotsenportal www.perspektive-wiedereinstieg.de hat offenbar einen Nerv getroffen: Bereits über 4,5 Millionen Mal wurde das Internetportal bisher angeklickt. Gut zwei Jahre nach dem Start hat sich das Onlineangebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundesagentur für Arbeit damit zur zentralen Anlaufstelle rund um den beruflichen Wiedereinstieg entwickelt.
Das hessische „NeW Netzwerk Wiedereinstieg " macht Frauen fit für einen neuen beruflichen Anfang. Das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit stellt für zwei Jahre 570 000 Euro aus einem Programm des Europäischen Sozialfonds (ESF) bereit. Ziel des ESF ist es, Impulse für eine moderne Arbeitsmarktpolitik zu setzen.
Wie so oft im Leben gehört es auch beim „Netzwerken“ dazu, sich ein klares Ziel zu setzen. Schrittweise geht es dann zum Erfolg – und zwar auch durch informelle Netzwerke.
Folgende Adressen von Verbänden, Vereinen und Netzwerken verstehen sich als Auswahl und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit:
Falls Sie sich unsicher fühlen beim Thema „Netzwerken“, können Sie sich mit folgenden Büchern weiter informieren. Ulrike Bergmann hat sie speziell für Wiedereinsteigerinnen ausgewählt.
Ulrike Bergmann arbeitet als Coach und Beraterin, sie nennt ihren Arbeitsplatz „Büro für ungewöhnliche Zielerreichung“. Ihr Anliegen ist es, Menschen zu ermutigen, ihre Wünsche und Träume ernst zu nehmen. Sie zeigt ihnen, wie sie daraus kraftvolle Ziele ableiten und diese auf ihre eigene Art und Weise auch erreichen können. Zu ihren Schwerpunkten gehören Zielfindung und Netzwerkarbeit. Im Interview mit perspektive-wiedereinstieg.de spricht sie über Netzwerke.
© 2009 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend